«Gotthard»-Star Pasquale Aleardi «Tommaso ist wie eine Dampflok»

Im Mittelpunkt des SRF-Zweiteilers «Gotthard» steht die Dreiecksbeziehung der schönen Anna (Miriam Stein) mit dem deutschen Ingenieur Max (Maxim Mehmet) und dem heissblütigen Piemonteser Tommaso, gespielt von Pasquale Aleardi. Privat ist der Wahlberliner in festen Händen – und seit kurzem Vater. «Leonardo ist unsere Sonne», sagt Aleardi im Interview mit BLICK.

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BLICK: Halb Grieche, halb Italiener, Wahlberliner und dann auch noch Schweizer. Wo fühlen Sie sich heimisch, Pasquale Aleardi?
Pasquale Aleardi: Sobald ich in der Schweiz bin, werde ich zum Schweizer. Bei mir zu Hause in Berlin fühle ich mich deutsch. Und bei der Pünktlichkeit kommt der Südländer durch. Fünf Minuten zu spät bin ich immer, da bin ich konsequent. (Lacht)


Den temperamentvollen Südländer geben Sie auch in «Gotthard». Was mögen Sie am italienischen Mineur Tommaso besonders? 
Tommaso ist ein mutiger Siech! Die Rolle hat mich gereizt, weil er für mich ein Held ist. Er setzt sich ohne Rücksicht auf Verluste für das Leben anderer ein und kämpft gegen die unfassbaren Missstände, die damals herrschten. Dabei bleibt er stets aufrecht und hat das Herz auf dem rechten Fleck. 


Auch physisch war der Dreh bestimmt kein Zuckerschlecken.
Allerdings! Tommaso ist eine kraftvolle, leidenschaftliche Figur. Wie eine Dampflok. Sich das zu erarbeiten, war eine Herausforderung. Ich habe ein paar Kilos zugelegt und viel Fleisch gegessen. Insgesamt bin ich zufrieden: Tommaso kommt so rüber, wie ich mir das vorgestellt hatte. Und jetzt hab ich auch die Kilos wieder runter. 


Welche Parallelen gibt es zwischen Ihnen und Tommaso?
Die Leidenschaft für eine Sache! Ich gebe immer Vollgas, wenn mich etwas interessiert. Als ich mich beispielsweise für die Schauspielerei entschied, rieten mir natürlich alle davon ab. Aber ich lasse mich nie von meinen Träumen abbringen.


Was ist der grösste Unterschied?
Tommaso ist ein guter Mineur und Handwerker. Ich bin da im Vergleich äusserst ungeschickt. Ikea-Möbel, die ich zusammenschraube, bringt man sicher nie mehr auseinander. 


Wie hat sich Ihr Alltag als Vater verändert?
Da Leonardo noch so klein ist, gibt er mächtig den Takt vor. Er ist unsere kleine Sonne. Petra und ich rennen wie Planeten um ihn herum, damit er schön leuchtet.


Welche Werte sind Ihnen wichtig?
Ich werde immer versuchen, meinem Sohn den Glauben an sich selber zu geben. Ich werde ihn ermutigen, seine Träume zu verwirklichen. Egal, wonach er sich sehnt. 


Seit Juli sind Sie auch Ehemann. Haben Sie den Schritt noch nicht bereut?
Nein, es ist super. Petra und ich teilen so viele Gemeinsamkeiten, und reden über alles miteinander. Das ist ein grosses Glück. Wir haben den gleichen Beruf, weshalb vieles bei uns per se kein Streitpotenzial hat. Und wir haben die gleiche Wellenlänge. Ein Beispiel: Wenn wir zusammen freihaben, schauen wir uns kurz in die Augen und es ist klar, dass wir ins Kino wollen. Wir sind regelrechte Kinojunkies.

Publiziert am 13.12.2016 | Aktualisiert am 21.12.2016
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