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Die jungen Damen müssen eigentlich nur lächeln, einen Geldkoffer auf Brusthöhe halten und stumm darauf warten, bis der Spielkandidat in Roman Kilchspergers (39) Quizshow «Deal or No Deal» einen der Koffer auswählt.
Doch den Moneygirls der neuen Staffel, die am 16. September startet, genügt der Stehplatz nicht mehr. So weiss das Publikum der Sendung seit einigen Wochen dank SonntagsBlick, dass die Aargauerin Corinne Müller (22) bei der Street Parade tanzte und auch in einem Erotikfilm mitmachen würde.
Die Zürcherin Isabella Zubler (23) wiederum teilte via BLICK mit, dass sie demnächst im Herrenmagazin «Playboy» zu bestaunen sein wird, wie Gott sie schuf.
Street Parade? Erotikfilm? «Playboy»? Jetzt wird es den Oberen beim Leutschenbach zu bunt. SonntagsBlick weiss, dass Unterhaltungschefin Gabriela Amgarten (46) über die Solotour ihrer Kurvensternchen wenig amüsiert ist. «Sie regt sich über das Gebaren der Mädchen furchtbar auf», berichtet ein Insider.
Offiziell will Amgarten allerdings kein Öl ins Feuer giessen. Dafür erklärt Sybille Marti (39), SF-Redaktionsleiterin «Quiz und Spiele»: «Gegen stilvolle und ästhetische Fotos haben wir nichts einzuwenden. Nacktfotos hingegen würden sich nicht mit der Präsenz der Moneygirls am Bildschirm vereinbaren lassen.» Die Girls – heisst das – sind an der kurzen Leine.
Dass es das Schweizer Fernsehen ernst meint, erfuhren die jungen Frauen diese Woche. «Liebe Moneygirls», hiess es in einem Brief, der ihnen diese Woche ins Haus flatterte. Die unmissverständliche Aufforderung: «Ab sofort werden alle Presseanfragen mit der Kommunikationsabteilung abgesprochen.»
Im Klartext: Das Schweizer Fernsehen will die absolute Kontrolle über sämtliche öffentlichen Auftritte. Dazu wird in dem Schreiben, das auf den 2. September datiert ist, auch an den Arbeitsvertrag erinnert: «Die Kommunikationsabteilung bestimmt zusammen mit der Redaktion und dem Produzenten, was und wann in welcher Tonalität kommuniziert wird.» Als Absenderin zeichnet Kristin Seifert (32), die bei der Produktionsfirma Endemol AG für die Sendung zuständig ist.
«Gegen eine Medienpräsenz der Moneygirls haben wir grundsätzlich nichts», erläutert Redaktions-Chefin Marti, «aber gewisse Grenzen müssen dabei gewahrt werden.»
Dem Moderator Roman Kilchsperger kann der Knatsch egal sein. Er bekommt entweder offenherzige Mitarbeiterinnen oder Werbung für seine Show. Deshalb schweigt der Zürcher mit der grossen Klappe im Augenblick lieber.
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