Fondue-Pleite und Flirt-Erfolg

  • Publiziert: 09.04.2009, Aktualisiert: 03.01.2012

LOS ANGELES – Die «glanz & gloria»-Köche konnten sich für Xeno Müllers Käsesuppe nicht erwärmen. Dafür ist Nadine Vinzens plötzlich Feuer und Flamme.

Die Anfahrt zum Haus des ehemaligen Spitzen-Ruderers zeigte sich beschwerlich. Xeno Müller wohnt in Newport, abseits der Glamourwelt Hollywoods. Der Liechtensteiner Al Walser gab den Chauffeur und holte Nadine Vinzens und Daniel Bernhardt ab. Zum Glück in einem typisch amerikanischen Offroader in Übergrösse, denn die Fahrt sollte sich hinziehen.

Stau auf den Freeways, mit über einer Stunde Verspätung trafen die Drei bei Xeno ein, der sich an seinem Fondue mittlerweile beinahe einen Wolf gerührt hatte. Genützt hat es trotzdem nichts. Denn nach der Vorspeise, einem Blattsalat mit Nüssen, hiess es wieder warten. Allerdings diesmal für die Gäste, nicht den Gastgeber.

Nach einer guten Stunde tischte Müller sein Fondue auf, ruderte aber schon bald wieder zurück. Zu misslungen schien ihm die Käsebrühe. Was wiederum Al Walser gar nicht in den Kram passte. Schliesslich hätte er noch Hunger gehabt!

Immerhin kam dann noch etwas Süsses auf den Tisch. Xeno Müller servierte seinen Gästen einen «Coupe Maison» – nur war dieser leider nicht hausgemacht. Süss war auch Nadine Vinzens: Die Ex-Miss musste ein paar Tränchen verdrücken, nachdem sie einen Telefon-Anruf von ihrem (unbekannten) Schatz erhielt. Also läuft wohl doch nichts mit Stuntman und Koch-Kollege Daniel Bernhardt. Es wird eben nichts so heiss gegessen wie gekocht.

Richtig heiss ging es dann bei der Bewertung zu: Al Walser gab Xeno Müller nur sechs Rüebli, weil er den Verdacht hatte, dieser hätte ihn ebenfalls tief bewertet. Was auch stimmt, schlappe vier Rüebli erhielt der Musiker vom Ruderer. Auch Nadine Vinzens rückte nur sechs Rüebli raus, Daniel Bernhardt zeigte sich mit acht Stück noch am versöhnlichsten.

So reichte es Xeno Müller mit 20 Rüebli immerhin für Zwischenrang zwei. Hinter Nadine Vinzens mit 25 Punkten, aber noch vor Al Walser mit seinen 17 Karotten. Der Liechtensteiner bleibt also der schlechteste Promi-Koch aller Zeiten. Zumindest bis heute, wenn Daniel Bernhardt am Herd steht. (zeb)

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