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Engelsgleich schwebte Miss Schweiz Linda Fäh die Show-Treppe am «Swiss Award» im Hallenstadion hinunter. Doch das Schweizer Fernsehen sah die Schönheitskönigin nur für einen stummen Auftritt vor. Sie durfte das Knöpfli an der Glückslos-Maschine drücken. Das wars.
Den grossen Auftritt hatte eine andere. Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi (26) war die wahre Glücksfee des Abends. Sie durfte den Millionen-Gewinner im Hallenstadion beglücken. Komisch, denn normalerweise war dieser Auftritt der amtierenden Miss vorbehalten. Linda Fäh war denn auch «irritiert» über die Zurückweisung, sagen Insider.
Hat das Schweizer Fernsehen etwas gegen die Blondine? Die «SwissAward»-Macher vom Leutschenbach wiegeln ab: «Der ‹SwissAward› ist eine nationale Sendung. Die Redaktion hat mit Christa Rigozzi bewusst eine Vertreterin aus der italienischsprachigen Schweiz gewählt», sagt SF-Redaktionsleiter Sven Sarbach zu Blick.ch.
Plausibel – doch in den vergangenen Jahren hat sich das SF auch nicht um diese Regel gekümmert. Bis jetzt war das Privileg, in der Sendung eine aktive Rolle zu spielen, der amtierenden Miss Schweiz vorbehalten. (b3i)
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