Sinplus scheitern im Eurovision-Halbfinal. Die Tessiner Brüder sind enttäuscht – und teilen aus.
Um 22.59 Uhr war der Traum vom Eurovision-Finale ausgeträumt. Für Sinplus gabs ein jähes Erwachen. Die Brüder aus dem Tessin sind nicht unter den zehn Nationen, die sich für die nächste Runde qualifiziert haben. «Es tut mir schon weh», gesteht Sänger Gabriel (30) gegenüber Blick.ch.
Schweizer Rock hat beim Eurovision-Publikum keine Chance. Die Zuschauer stehen auf junge Frauen in kurzen Röcken – und auf alte Omas. Buranowskije Babuschki, die sechs Renterinnen aus Russland, hängten die Tessiner ab. Gabriel fassungslos: «Wir hatten eine Botschaft, ganz anders als zum Beispiel Russland. Bei aller Sympathie für die Grossmütter.»
Bruder Ivan (26) teilt gegen die siegreichen Iren aus. Die Jedward-Zwillinge hätten sich «zum Clown gemacht». «Wenn man sich so verstellen muss, um Erfolg zu haben, ist das hier nicht meine Welt», findet er. Trotz der Niederlage nimmt er auch angenehme Momente mit, in Form von Knutschflecken. «Meine Liebesnacht war ein One-Night-Stand und eine schöne Erfahrung. Aber ich glaube, es bleibt bei einer einmaligen Sache.»
Niedergeschlagen ist auch Lisa Panigada (26). Die Bassistin und Freundin von Gabriel wettert, dass ihre Freunde in Italien nicht abstimmen konnten. Sie hätten immer die Nachricht bekommen, dass das SMS-Kennwort nicht funktioniert. «Wenn das stimmt, ist es ein Skandal», findet sie.
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