Was für ein Debakel! Ein richtiges Debaku in Baku! Die Knutscherei in der Nacht auf Samstag hat sich für Sinplus-Gitarrist Ivan Broggini (26) nicht ausgezahlt. Die Tessiner Jungs waren zu wenig heiss, um in Europas grösstem Gesangswettbewerb weiterzukommen.

Gestern um 22.59 Uhr war das Abenteuer Aserbaidschan für Sinplus zu Ende. «Wir sind extrem enttäuscht, wir haben alles gegeben, doch es hat nicht sein sollen», sagte Sänger Gabriel (30) nach dem Aus zu BLICK. Seine Freundin, die hübsche Bassistin Lisa Panigada (26), war ganz niedergeschlagen. «Jetzt geht es halt früher als geplant zurück», sagte sie und umarmte Gabriel und Ivan tröstend.

18 Nationen wollten sich gestern in der Crystal Hall in das grosse Finale singen, am Ende hat es nur für zehn gereicht. Der Auftritt von Sinplus war mitreissend, ihr Lied «Unbreakable» ein Knaller, die Feuershow am Ende beeindruckend. Doch man merkte den Tessinern auch die Nervosität an. Sänger Gabriel blickte immer wieder unkontrolliert in die Kamera. Und sein Englisch war immer noch schlecht.

Einmal mehr versagte die Schweiz am ESC. Nach den vielen Pleiten der letzten Jahre ist 2012 wieder eine Nullnummer. Weiterkamen dagegen Mandinga aus Rumänien, Pasha Parfeny aus Moldavien, Greta Salóme & Jónsi aus Island, Compact Disco aus Ungarn, Soluna Samay aus Dänemark, Rona Nishliu aus Albanien, Ivi Adamou aus Zypern, Eleftheria Eleftheriou aus Griechenland, Buranovskiye Babushki aus Russland und Jedward aus Irland.

Das zweite Halbfinale findet am Donnerstag statt, das grosse Finale am Samstag. Dann wird Europa einen neuen Superstar haben. Und der Schweiz bleibt 24 Jahre nach dem Sieg von Céline Dion (44) weiterhin nur die Hoffnung auf bessere Euro­vision-Zeiten.

Beliebteste Kommentare

  • Michel  Manser , Buchs SG
    wen interessiert den scheiss überhaupt?
    • 23.05.2012
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  • Caro  Hunziker , Aarau
    Wann seid Ihr entlich mal schläuer und hört mit dem ESC Scheiss auf, dass in der Schweiz keine Sau Interessiert.
    • 23.05.2012
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Alle Kommentare (66)

  • Julian  Weber , Zofingen
    Im Fussball scheiden die Schweizer jeweils in der Vorrunde aus, hier haben wirs immerhin bis in den Halbfinal geschafft.. freuen wir uns doch..
    • 24.05.2012
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  • Jürg  Baumgartner , Gallenkirch
    Es ist richtig, "das sollten wir uns nicht mehr antun", und darum
    keine Hobby-Musiker ohne jegliche Ausstrahlung und Performance an den ESC schicken und dann darüber lamentieren, dass alle gegen die Schweiz sind. Um über das Mittelmass herauszukommen, braucht es einfach mehr.
    • 24.05.2012
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  • Nadine  Härri
    Das einzige, was wir am ESC wieder einmal gelernt haben ist, dass die Schweizer schlechte Verlierer sind. Und doch - an die EM und WM gehen wir trotzdem jedes Mal. Da spricht niemand von irgendwelchen Mafias wenn wir wieder einmal verlieren. Ist ja auch totaler Quatsch. Dabei geht es wohl kaum um Politik. Es sind 9 Länder nicht weitergekommen. Nicht nur die Schweiz! Also nehmts mit Humor, steigert euch da nicht so rein und geniesst die Show.
    • 24.05.2012
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  • Stefan  Schranz , via Facebook
    So schlecht waren die Schweizer gar nicht. Aber wir sollten mal von diesem braven Schönlingen weg kommen. Haut mal richtig rein, das SF sollte mal eine Anfrage an Eluveiti stellen, da zittert auch die letzte Schafshütte in Aserbeitschan und Israel, das nebenbei gesagt eh nichts an einem Europäischen Anlass zu suchen hat.
    • 24.05.2012
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  • Robert  Sulser , via Facebook
    Ich bin überzeugt, dass diese offensichtliche Anti-Schweiz-Haltung ein Spiegelbild der tatsächlichen Empfindungen der meisten Länder gegenüber unserer kleinen Wohlstandsinsel ist. Ob DJ Bobo, Lovebugs oder Heiri Hugentobler: wir werden immer mit der Tatsache leben müssen, dass wir rund um den Erdball viele Neider haben Stabilität, gesunde Währung, keine Kriege, starke Wirtschaft, freie Meinungsäusserung etc.. Wir kriegen ja noch nicht mal von denjenigen Ländern eine Stimme, deren Bürger sich hier in unsrem grossen «Selbstbedienungsladen zum Nulltarif» sprich: Schweiz rundum wohlfühlen, solange sie genügend profitieren können. Höchste Zeit, dieser niveaulosen Schwachsinns veranstaltung endlich den blanken Hintern zu zeigen. Und das Budget lieber in GREENPEACE zu investieren - die tun wenigstens was Gutes!
    • 23.05.2012
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    •  
      Ja, Greenpeace tun was Gutes - v.a. für sich selbst: Im März ankerte die Rainbow Warrior in Manaus und die Greenpeace Leute logierten im selben Hotel wie ich d.h. im "Tropical Manaus" offenbar mit mind. Halbpension, denn wir sahen sie sowohl morgens wie abends wie sie sich ausgiebig am üppigen Buffet bedienten und schlemmten. Presseauftritte machen anscheinend auch hungrig....
      • 24.05.2012
      • als Kommentar auf Robert  Sulser
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