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Heiri Müller (63), «Mister Tagesschau» auf Lebzeiten, analysierte gestern im Ringier-Newsroom den ersten TV-Auftritt von Mario Grossniklaus (33). Fazit: «Er ist telegen, machte kaum Patzer – aber er wirkt noch etwas steif.»
Dann geht Müller ins Detail. «Bei der Begrüssung wirkte er schon erstaunlich sicher. Aber er steht noch etwas breitbeinig da und klammert sich zu fest an seine Blätter.» Dass Grossniklaus von einem Schwulenmagazin geoutet wurde, interessiert Müller nicht. «Er wirkt sympathisch, wirkt vielleicht etwas jünger, aber keinesfalls maniriert.»
Seine Texte seien noch etwas einfach und langweilig. «Da kann er noch zulegen», so Müller. Und aufpassen müsse er auch, dass er an der richtigen Stellen lächle. «Nach einem Beitrag über Unruhen in Südafrika darf man das nicht, selbst wenn man zum Frühlingswetter überleitet». Sein Tipp: «Bei den Beiträgen immer genau zuhören.»
Welches Potenzial sieht er im Neuen? «Er hat schon vieles richtig gemacht. Ich rate ihm, neugierig und sachlich zu bleiben und nicht Effekthascherei zu betreiben. Dann kommt alles gut.»