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«John Adams» ging 23 Nominierungen bereits als absoluter Favorit ins Rennen. Die 13 gewonnenen Trophäen sind ein Rekord in der Sparte Miniserie.
Bei der Gala zum 60-jährigen Jubiläum der Emmys in Los Angeles ging der Preis für die beste Miniserie an «John Adams». Zudem konnten Laura Linney und Paul Giamatti als Präsidenten-Ehepaar sowie Tom Wilkinson als Benjamin Franklin Darstellerpreise entgegennehmen. Auch das Drehbuch von Kirk Ellis wurde ausgezeichnet.
Besonderen Applaus erhielt das Comedy-Talent Tina Fey, die kürzlich mit ihrem Auftritt als republikanische Vize- Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin in «Saturday Night Live» für Aufsehen gesorgt hatte.
Ihre Sitcom «30 Rock», schon im vergangenen Jahr Comedy-Sieger, erhielt erneut den Hauptpreis in dieser Kategorie. Sie selbst wurde für Drehbuch und Darstellung ausgezeichnet.
Glenn Close und Alec Baldwin
Mit «Mad Men» gewann erstmals eine Serie aus dem Basisprogramm des US-Kabelangebots den renommierten Preis. Die Geschichte um ein erfolgreiches Werbeunternehmen im New York der 60er Jahre wurde als bestes Drama sowie für Produktion und Drehbuch ausgezeichnet.
Darstellerpreise gab es unter anderem für Glenn Close in «Damages», Alec Baldwin in «30 Rock», Jeremy Piven in «Entourage» und Jean Smart in «Samantha Who?».
Die zweifache Oscar-Preisträgerin Dianne Wiest erhielt den Preis als beste Nebendarstellerin für ihren Auftritt in der Dramaserie «In Treatment», einer Geschichte um einen Psychotherapeuten und seine Patienten.
Die Emmys werden von der Amerikanischen Fernsehakademie verliehen. Sie sind der wichtigste US-Fernsehpreis. (sda)