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In Aeschbis Talkshow drehte sich gestern alles um Verführungen. Gast war der Paartherapeut Henri Guttmann, der ein ziemlich spezielles Kartenspiel erfunden hat. «Eigentlich ist das ja etwas für Monika Fasnacht», witzelte Kurt Aeschbacher (61) zuerst. Dann erklärte Guttmann das Spiel, das die Karten in einer eingeschlafenen Beziehung neu mischen soll. «Ziel ist es zu lernen, sexuelle Wünsche zu kommunizieren. Es geht darum, fremd zu gehen – mit dem eigenen Partner», sagt er.
«Auf jeder der insgesamt 78 Karten des Spiels stehen heimliche Wünsche, die Sie sich nie getrauen würden, auszusprechen», erklärt der Paartherapeut dem SF-Talker. Aeschbi zieht eine Karte und liest «seinen» Wunsch vor: «Du ziehst deinen Slip aus und steckst ihn mir in die Tasche.» Jetzt ist der Partner an der Reihe – dessen Rolle im Studio der Therapeut einnimmt. Er muss entscheiden, ob er den Wunsch erfüllt. Und falls ja: wann, wo und wie. Das zieht sich in die Länge, aber «Erotik lebt von der Verzögerung – das gibt Spannung», erklärt Guttmann.
Nach und nach werden die Antwortkarten aufgedeckt. Es stellt sich heraus, dass sich der Spielpartner «wortlos» vom Höschen getrennt hätte. Es wäre «im Auto» passiert. Und wann würde er es machen? «Lass dich mal überraschen», ist auf einer weiteren Karte zu lesen.
Was hält Aeschbi vor solchen Erotikspielen mit Kärtchen? «Es wäre schön, wenn wir da ein paar Anregungen für nach der Sendung geben konnten», sagt der Nachttalker. So ein Spiel hilft sicher, dass man lernt, Fantasien auszusprechen.» Würde er es denn selber spielen? «Warum nicht?», sagt Aeschbi zu Blick.ch. «Ich würde darüber lachen und dann sagen: Komm, jetzt machen wir es aber auch!»