Easy Klapproth

  • Publiziert: 07.07.2008, Aktualisiert: 20.01.2012
  • Von Peter Padrutt
play Stephan Klapproth auf seiner Trike im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. (SF)

Strahlend sitzt Stephan Klapproth auf einem heissen Ofen. In der Wüste von Nevada ist «10 vor 10» ganz weit weg. Vor allem, wenn SF die Reise bezahlt.

Wer hat noch nie – wer will noch mal. Beim Schweizer Fernsehen darf jeder mal ein Reisli machen. TV-Direktorin Ingrid Deltenre (46) ist da grosszügig, stillt gerne Fernwehträume. Schliesslich füllt sich das Gebühren-Kässeli jedes Jahr aufs Neue.

Jetzt war Stephan Klapproth (49) dran. Ihn lockte das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Auf einer Trike, einer Art Harley auf drei Rädern, röhrte er zwei Wochen lang die USA. Klapproths Abenteuer sind ab Freitag in «10 vor 10» zu sehen. Als Sommerfüller.

Für den Wortakrobaten und Denker wars Abenteuer pur. «Ich erfüllte mir einen Traum. Das war echtes Easy-Rider-Feeling», schwärmt er. «Mit dem Wind im Haar fährst durch dieses irritierend-faszinierende Land.»

Wie für jeden Touristen gabs auch für Klapproth harte Momente. So musste er einen Sheriff erleben, der Gefangene mit Ketten an den Füssen durch die Hitze hetzt.

Klapproth nahm aber auch gottesfürchtige Kirchgänger ins Gebet. Und machte mit einem raffinierten Paparazzo Jagd auf Hollywood-Stars.

Doch easy, die Entspannung folgte sogleich. Wie Wyatt im Kultstreifen «Easy Rider» tuckerte er auf seinem Höllengefährt durch die Wüste von Nevada. «Wenn am Abend die roten Felsen vorbeizogen, dann fühlte ich mich wie in einem Western», erzählt er.

Und wieder einmal durfte Hobby-Pilot Klapproth für SF in einen Flieger steigen. «Das war mein zweiter Traum. Ich pilotierte eigenhändig ein Flugzeug um die Freiheitsstatue in New York. Genial.»

Die ganze Freiheit des Reisens erlebt derzeit auch SF-Weltenbummlerin Mona Vetsch (32). Was Normalsterbliche in einem Leben nicht schaffen, kriegte die Thurgauerin für die Sommerserie «Fernweh – Rund ums Mittelmeer» locker hin: Sie reist durch 21 Länder.

Natürlich sind solche Reisen auch ein Krampf. Klapproth: «Wir haben in 13 Tagen sechs Beiträge gedreht», sagt er. «Man arbeitet dreimal mehr als zu Hause. Dafür lebt man 30-mal intensiver.»

Top 3

1 «GNTM» «Ich habe mich ins Finale geknutscht!»bullet
2 Beleidigt Britney Spears flüchtet aus «X Factor»-Studiobullet
3 Zwei Schweizer heute im Final von DSDS Kids Machen es Shania und...bullet

TV