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2005 klickten die Handschellen bei «Deutschland sucht den Superstar». Kandidat Menowin Fröhlich musste in den Knast. Ein Richter hatte dem Nachwuchssänger wegen schwerer Körperverletzung in mehreren Fällen zwei Jahre Haft aufgebrummt.
Vier Jahre später versucht der heute 22-Jährige sein Glück noch einmal. Und Dieter Bohlen ist begeistert vom vorbestraften Gesangstalent: «Für mich ist er der Favorit dieser Staffel», sagt der Juror gegenüber der Bild-Zeitung.
Von der gewalttätigen Vergangenheit will der Vater einer dreijährigen Tochter heute nichts mehr wissen: «Ich bin ein anderer Mensch geworden», sagt Menowin. Die Zeit im Knast sei hart gewesen. So hart, dass er 2006 aus dem Gefängnis türmte.
Bis im Januar 2009 lebte der flüchtige Häftling im Untergrund, schlug sich durch. Dann die Einsicht: «Ich habe mich selbst gestellt, weil ich erkannt habe, dass ich meine Schuld an der Gesellschaft absitzen muss.»
Er will gewinnen, um seinem kleinen Sohn Joel ein besseres Leben zu bieten. Denn: Ich war ein ziemlich beschissener Typ. Ich habe Menschen wehgetan. Es tut mir von Herzen leid.» (b3i)
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