DSDS-Sieger «durchgeknallt»

  • Aktualisiert am 03.01.2012
- RTL / Stefan Gregorowius

Von fehlendem Killerinstinkt keine Spur: Der Gewinner von «Deutschland sucht den Superstar» lässt den Vorwurf von Poptitan Dieter Bohlen nicht auf sich sitzen.

Gleich nach dem grossen DSDS-Finale zeigte sich Musikproduzent Dieter Bohlen skeptisch und meint über den Sieger: «In einem halben Jahr wird das für jemanden wie Daniel Schuhmacher sehr schwer werden, weil er auf der einen Seite dieses unheimliche Gefühl ausstrahlt und sensibel ist, aber nicht diesen Killerinstinkt hat, den man in diesem Business eigentlich braucht.»

Nun kontert der frisch gekrönte Superstar Daniel Schuhmacher in einem Interview mit RTL: «Ich bin sensibel. Das habe ich schon oft gesagt. Ich kann auch ruhig sein, ich kann auch nachdenklich sein. Ich bin trotzdem durchgeknallt und ein bisschen aufgedreht – immer. Ich war anfangs echt noch ruhiger und unsicherer. Da ist das Sensible wahrscheinlich mehr zum Vorschein gekommen».

Daniels Manager und «DSDS»-Juror Volker Neumüller sieht das ganz anders, wie er in der «Bild»-Zeitung erklärt: «Ja! Daniel, unser Powerriegel. Ich glaube, Daniel könnte jetzt noch eine Nachtschicht dranhängen und ich würde wahrscheinlich jammernd in der Ecke hängen.»

Wann beim Gewinner dann vielleicht doch einmal die Batterien leer und erste Ermüdungserscheinungen zu sehen sind, wird sich sowieso erst in ein paar Wochen zeigen – wenn der erste Rummel vorbei ist. (ghd)

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