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«Wenn so ne Bitch so ne Nummer singt», ätzte Dieter Bohlen über Annemaries Version von Loonas «Bailando» (Blick.ch berichtete). Das war den meisten Zuschauern dann doch zu giftig, Kritik am DSDS-Chef-Juror wird laut.
Der findet das unfair und nimmt auf «Bild.de» jetzt Stellung: Schliesslich verändere sich die Sprache im Lauf der Zeit, so bedeute «cool» heutzutage nicht mehr kalt, sondern eher das Gegenteil. Und unter «Bitch» müsse man auch nicht mehr Hure oder Schlampe verstehen.
Bohlen sieht in einer Bitch eine provozierende Frau, die mit ihren erotischen Reizen spielt – was Annemarie zweifellos tut. So weit, so gut. Er fühlt sich falsch verstanden, kriegt aber leider auch nicht alle Aussprüche ganz korrekt auf die Reihe.
Für seine Verteidigung führt er Britney Spears ins Feld. Die singe auf ihrem neuen Album schliesslich auch «Im Britney, Britney Bitch», und eine zweifache Mutter würde sich ja wohl kaum als Schlampe oder Hure bezeichnen.
Moment mal: Erstens stammt das Lied aus Britneys letztem Album «Blackout», genauer gesagt schimpft die gute Frau Spears auf der Single «Gimme More». Und sie bezeichnet auch nicht sich selbst als «Bitch», sondern uns alle, also auch Dieter Bohlen.
Aber das mit dem Englisch ist so eine Sache: Da hat Dieter Bohlen ja auch schon bei einer früheren DSDS-Staffel leicht daneben gelegen. Nämlich als er für Alexander Klaws den Titel «Take Me Tonight» schrieb.
Oder war das tatsächlich so gemeint? Dann wäre nämlich auch «Bitch» für einmal passend gewesen. (zeb)
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Die angegriffene Annemarie Eilfeld. (RTL / Stefan Gregorowius)