Dschungelcamp Micaelas Mama: «Ich bin stolz auf meine Tochter»

Micaelas Nackedei-Auftritte im Dschungelcamp beschämen die Zuschauer – und Campbewohner. Wie soll sich da erst ihre Mutter fühlen?

  • Publiziert: 23.01.2012, Aktualisiert: 21.52 Uhr

Micaela Schäfers (28) krankhaft anmutenden Entblössungen im Dschungelcamp werden immer bizarrer: Jetzt trat sie in einer Mini-Version des Borat-Badeanzugs, der im Original nur belustigen soll, bei der Ekel-Prüfung an. Das Bikinioberteil hätte sie sich auch sparen können – es war durchsichtig.

Dschungelälteste Brigitte Nielsen (48) kann das alles nicht verstehen und übernimmt die Mutter-Rolle im Camp: «Das ist zu viel. Mein Gott, was denken ihre Eltern?» Das hat die «Bild» Micaelas Mutter, Martina Schäfer (49), gefragt. Was denkt also eine Mutter, wenn sich ihre Tochter so vor knapp sieben Millionen Menschen zeigt?

Micaelas Mutter hat Micaela wahrscheinlich anders erzogen. Sie selbst ist Diplomökonomin und im öffentlichen Dienst tätig, steht jeden Morgen um 4 Uhr 20 auf und geht zur Arbeit. Trotz der peinlichen Dschungelstripshow ihrer Tochter, verschliesst die Mutter aber nicht die Augen und verkriecht sich: Sie tut sich jeden Abend das «Dschungelcamp» im TV an.

Wirklich gern wollte Martina Schäfer nicht über das Camp sprechen, denn ihr gefällt nicht, was sie da sieht. «Ich habe Angst, dass sie die Leute in die Porno-Schublade stecken. Ich würde meine Tochter lieber in Klamotten vor der Kamera sehen.»

Die zierliche blonde Frau ist Micaelas grosser Rückhalt, zu ihrem Vater hat Micaela lange keinen Kontakt mehr. Der brasilianische Arzt verliess die Familie, als Micaela noch ein Baby war. Darum versucht sie, wie jede liebende Mutter, auch etwas Gutes an den Aktionen ihrer Tochter zu finden. «Ich bin stolz auf meine Tochter. Sie hat einen Körper, den man nicht verstecken muss.» Muss nicht, das ist richtig. Aber könnte sie ja mal. (rlk)

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