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Ich verzichte ungern auf meinen geliebten «Tatort» vor meinen SF-Lieblingssatirikern «Giacobbo/Müller». Doch wenn unser Fernsehen schon mal rund 2 Millionen für einen Film ausgibt und dazu «dramatische Helikopter-Rettungsaktionen» verspricht, lasse ich mir das natürlich nicht entgehen.
Das «Melodrama» startet, ein Heli landet. Genau wie die Handlung – die hebt einfach nicht ab. In jedem anderen Heli-Film wäre bald mal etwas Dramatisches passiert.
«Heldin der Lüfte» aber dreht sich 42 Minuten lang im Kreis, rückt zu lange nicht recht damit raus, warum die arme Sina (Winiger) im Dorf so unbeliebt ist. Und hält auch zu lange zurück, was damals wirklich passiert ist.
Irgendwann will man es gar nicht mehr wissen. Die dramatische Heli-Szene kommt viel zu spät. Die Dialoge sind zäh und vorhersehbar. Das dröge Skript lässt den Film abstürzen, trotz guter schauspielerischer Leistungen der ganzen Crew und umwerfender Berg-Bilder.
Am Ende wirds kurz ein bisschen spannend. Für mich kommt jede Rettung zu spät. Die Heli-Helden lassen mich halbtot auf der Couch zurück.
Giacobbo und Müller machen mich wieder lebendig. Und den «Tatort» hab ich aufgenommen.
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