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Leo, Gaby und Vicky: Sie kamen, sie sangen, sie weinten, sie kämpften – und sie siegten. Die drei jungen Frauen wurden von der Jury, bestehend aus Detlef D! Soost, Loona und Sido in die Castingband Queensberry gewählt. Den längsten und härtesten Weg ist Leo gegangen: Bereits zum zweiten Mal ging sie an den Start. In der letzten Staffel schickte sie die Jury nach Hause. Ihr Kampfgeist hat sich endlich ausbezahlt.
Leo, ist es dir peinlich, ein Casting-Star zu sein?
Im Gegenteil! Es erfüllt mich mit Stolz. «Popstars» ist die perfekte Plattform für junge Künstler. Die meisten Bands wurden gecasted, nur macht das niemand publik.
Du wurdest als Erste in die Band Queensberry gewählt. Warst du Detlefs Liebling?
Ganz so krass würde ich es nicht formulieren. Und obwohl er stets an mich geglaubt hat, zog er mich nicht den anderen Kandidatinnen vor.
Im Band-Haus gab es höllischen Zicken-Terror.
Verständlich, oder? Schliesslich treffen sich hier junge Frauen, die einander vorher nicht kannten. Das sind Charaktere, Geschichten und Kulturen, die aufeinanderprallen. Sieben Tage die Woche, 24 Stunden lang. Aber weisst du was: Streiten ist gesund und will gelernt sein!
Viele Casting-Bands floppten, warum wird Queensberry erfolgreich sein?
Wir machen Popmusik gemischt mit Grooves aus den 60ern und sprechen damit auch ältere Fans an. Das Wichtigste ist aber, dass wir selber an uns glauben, unseren Traum leben – und den kann uns keiner nehmen.
Sido sagte, eure Tränen und Emotionen seien gar nicht echt gewesen.
Ich bin total enttäuscht. Er sollte genau wissen, dass unsere Gefühle nicht gespielt sein können, und keine von uns bewusst auf die Tränendrüse drückte. Ich vermute, seine Freundlichkeit ist ebenfalls gespielt.