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Spott und Häme können Heidi Klum und ihrer Model-Suche bei «Germany’s Next Topmodel» nichts anhaben. Im Interview mit der deutschen Zeitschrift «Gala» mäht sie böse Gerüchte über ein Sendeaus nieder.
«‹Germany’s Next Topmodel› ist nach wie vor eine der erfolgreichsten Shows von ProSieben, sie liegt weit über dem Senderdurchschnitt», sagt das 36-jährige Supermodel in der «Gala».
Auch sonst lässt sich die vierfache Mutter keine Kritik gefallen. Ihre Mädchen stünden unter grossem Druck, natürlich. Trotzdem würden sie eine Sonderstellung unter den Nachwuchs-Models einnehmen. Klum: «Sie gehen zu Castings für angesagte Designer, bekommen super Jobs und gutes Geld und wohnen in einer Luxusvilla in Beverly Hills. Die Gewinnerin ist dann für Kampagnen im Gesamtwert von 400‘000 Euro gebucht. Das ist absoluter Wahnsinn.»
Andere Models würden in ihrem ganzen Leben nicht so viel verdienen. Deshalb sei es für sie auch in Ordnung, wenn die Mädchen mal 15 Minuten für ein Foto frieren müssten oder Schuhe tragen, die zu klein sind, so Klum. «Das habe ich schon oft gemacht und mache es auch heute noch. In den USA sagt man: ‹Deshalb krieg‘ ich die dicke Kohle›.»
Sie kann offenbar mit der harten Kritik leben. Nur etwas geht Klum gegen den Strich: Leute, die ihre Mädchen als hässlich betiteln. «Ich bin absolut dafür, dass jeder frei sagen kann, was er auf dem Herzen hat. Aber wenn ich sehe, wie beleidigend und asozial das manche tun, dann denke ich mir: Was sind das für Menschen?» (b3i)
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