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SonntagsBlick Magazin: Sie waren gerade in Monte Carlo, oder?
Kyle MacLachlan: Da war es vielleicht verrückt … Die Leute fragen dich, ob sie ein Foto mit dir machen können. Dann machst du es. Aber das reicht ihnen nicht. Sie lassen es entwickeln, kommen am nächsten Tag wieder und wollen, dass ich dieses Bild signiere.
Ist doch toll!
Von meinen Freunden habe ich schon ganz andere Geschichten darüber gehört, auf welch merkwürdigen Dingen die Leute dein Autogramm wollen. Bisher wurde ich von solchen Sachen verschont, obwohl ich in einer Hausfrauenserie spiele, in der ich mit der verrückten Bree verheiratet bin.
Wissen Sie, wie die «Desperate Housewives» enden?
Was glauben Sie denn?! Wir Schauspieler erfahren doch immer alles als Letzte. Normalerweise bekommen wir das Skript erst ein paar Tage bevor wir die Szene drehen. Das Ende der fünften Staffel wird enorm dramatisch.
Seltsam, wenn man erst ein paar Tage vorher erfährt, was man spielen muss.
In der vierten Staffel sollte ich eine Szene drehen, in der ich vollkommen nackt schlafwandle. Ich glaube, dass ich da an meine Grenzen gestossen bin. Immerhin haben sie mir das drei Wochen im Voraus gesagt. So hatte ich Zeit, um ins Fitnessstudio zu gehen. Obwohl ich nach so langer Zeit in dem Business genau das Nichtwissen spannend finde. Jede Woche wird man aufs Neue überrascht, wenn man das Skript in der Hand hält.
Die Serie ist für schöne, schlanke Frauen bekannt. Können Sie da mithalten?
Eher nicht. Ich war schon immer sehr sportlich. Ich lebe sehr gesund und jogge gern … Ach quatsch, wenn ich ans Set komme, trinke ich als Erstes jede Menge Kaffee und esse Hotdogs. Deshalb das Fitnessstudio.
Beruhigt es Sie, nach Drehschluss nicht zu Bree nach Hause zu müssen?
Wie?! Meine Bree zu Hause heisst Desiree und hat keine roten Haare. Desiree und ich sind sehr glücklich. Wir beide sind verwandte Seelen. Obwohl ich der bessere Koch bin als sie. Dafür ist sie eine clevere Businessfrau. Sie und mein Sohn sind gerade in Paris. Ich kann es kaum erwarten, zu ihnen zurückzukommen.