«Germany's Next Topmodel» Der grosse Bikini-Bluff!

  • Publiziert: 05.03.2010, Aktualisiert: 14.01.2012

Zwei Stunden langes Gekreische: Seit gestern versuchen neue Mädchen ihr Glück und wollen «Germany's Next Topmodel» werden.

Wer wird die Nachfolgerin von Sara Nuru? Bereits in der fünften Staffel lässt Heidi Klum angehende Models über den Laufsteg stöckeln. Gestern Abend um 20.15 Uhr auf ProSieben fiel der Startschuss zu den nächsten Episoden von «Germanys Next Topmodel». 2000 Bewerberinnen standen Schlange, um im Sekundentakt an der Jury vorbeizudefilieren und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Unterstützt wird Heidi in diesem Jahr von Fotograf Kristian Schuller und dem Marketing-Profi Q, den Klum «super süss» findet. Mittels Buzzer können die Drei den schnellen Fleischbeschau stoppen und den potentiellen Topmodels Fragen stellen. Auffallen lautet da die Devise. So versuchen auch die gut gebaute Freundin einer Kandidatin, ein Transvestit und eine Fast-Miss-Bikini ihr Glück. Die Österreicherin behauptet zwar, das Krönchen mit wenig Stoff gewonnen zu haben, hat aber nur irgendwann einmal an einer Wahl zur Miss Bikini teilgenommen. Die Jury merkt den Bluff zwar nicht, lässt sich aber auch von so viel nackter Haut nicht beeindrucken. Das Bikini-Model geht baden.

Schlagfertig ist dagegen Miriam, die als Stuntfrau arbeitet und Q eins reinhaut – natürlich nur gespielt. Sie bugsiert sich damit in die nächste Runde. Nur bei Nadine, die schon seit 11 Jahren nach einem Skiunfall mit einer Knie-Schiene herumläuft, zieht der Mitleidsbonus nicht. «Wir können nicht jedes Schicksal bewerten. Wir müssen auf die Fakten gucken!» erklärt Q knallhart.

Auch «Miss Russland 2009» Anna ist am Start. Sie muss sich zwar abschminken, ist aber trotzdem weiter. Ebenso Luisa, bei der die Sanitäter ein Piercing über der Lippe mit Gewalt entfernen müssen. Auch die mit 16 Jahren jüngste Teilnehmerin kommt trotz Zahnspange weiter. Ebenso fällt eine Studentin dank ihres kleinen Makels auf, als sie die Haare aus dem Gesicht nehmen muss: «Mein Segelohr heisst Fredy!» erklärt sie und segelt damit prompt in die nächste Runde.

Viktoria hat ein ganz anderes Problem. Ihr Freund drohte, er würde Schluss machen, wenn sie zum Casting ginge. Den Freund ist sie zwar los, dafür gilt sie jetzt bereits als heimliche Favoritin auf den Titel «Germanys Next Topmodel 2010». (ghd)

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