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Roman Steiner (32): Der Aargauer aus Seon wollte in der Festung die Zähne zusammenbeissen und viel Schweiss vergiessen fürs Vaterland. (SF/Toini Lindroos)
Den 32-jährigen Aargauer hats im Rücken. Vor fünf Jahren erlitt Roman Steiner einen Bandscheibenvorfall. Arzt und Physiotherapeut gaben ihm allerdings grünes Licht für das «Living History»-Projekt auf SF. Doch auf dem Marsch in die Festung Fuerigen passiert es: Eine blöde Bewegung beim Aufladen der Packung – und dann zwickt es im Rücken. Im Bunker werden die Schmerzen schlimmer.
Der Sanitätssoldat kann nicht über Romans «Diensttauglichkeit» entscheiden, Kommandant Mettler schaut sich die Sache an. Roman Steiner kann nicht mehr, für ihn ist das Réduit Geschichte, die Gesundheit geht vor.
«Ich war mit Herzblut dabei», meint Roman Steiner. Kanonier wäre er in der Alpenfestung gewesen – «mein Bubentraum». Aber die Kameraden haben ihn aufgebaut, alle fänden es sehr schade, dass er nach so kurzer Zeit den Bunker verlassen muss. «Dieser Zusammenhalt nach so kurzer hat mich beeindruckt», schwärmt Steiner. «Auch der Kommandant war sehr herzlich, er hat sich grosse Sorgen gemacht».
Jetzt muss Roman Abschied nehmen von seinen Kameraden, «mit Wehmut», wie er betont. «Aber ich muss jetzt erst wieder ‹zwäg› werden.» (zeb)