Der Durchschnittszuschauer war 53 SRF-Kindersendung «Zambo» nur noch online

Ab Ende Oktober gibt's Zambo nicht mehr im TV. Das Kinderprogramm wird kann künftig nur noch online konsumiert werden. Bisher hat die Sendung ihre Zielgruppe deutlich verfehlt.

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Bald nur noch online: die Kindersendung «Zambo». SRF

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Gestern übertrug das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) den ersten Teil der «Monsterdebatte» über die Masseneinwanderungsinitiative. Der SP-Nationalrat Cédric Wermuth bezeichnete die «Filibuster»-Taktik der SVP als «Kindergarten». Kurz zuvor hatte das SRF von seiner Livesendung direkt zum Kinderprogramm «Zambo» geschaltet – eine ironische Pointe der Regie? In der Zukunft muss der öffentliche Sender auf solche Kunstgriffe verzichten. 

Denn ab Ende Oktober wird das Kinderprogramm «Zambo»  nur noch online und im Radio gesendet. Das hat das SRF heute mitgeteilt. «Zambo» tritt den Sendeplatz am späteren Nachmittag an Romanzen und deutsche Serien ab.

Auf Anfrage teilt das SRF mit, «Zambo» habe einen durchschnittlichen Marktanteil von 2,8 Prozent. Das entspricht 9000 Zuschauern. Kurios: Im Durchschnitt sind die Zuschauer des Kinderprogramms 53 Jahre alt. «Die Zielgruppe wurde nicht erreicht», gesteht das SRF denn auch ein. Das Online-Angebot von «Zambo» soll die Bedürfnisse von Familien besser bedienen. (pfc)

 

Publiziert am 22.09.2016 | Aktualisiert am 22.09.2016
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