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Kilchsperger, Jordi, Thurnheer und Epiney (von links) werden von Polo kritisiert. (SF)
Bei denen gehts nur noch darum, ob Beni eine neue Frau kriegt. Das wird langsam unerträglich» – so wettert Polo Hofer gegen den SF-Strassenfeger «Die grössten Schweizer Hits». Alles drehe sich beim heiteren VIP-Quartett um Moderator Sven Epiney (36) um die erotischen Empfehlungen für Neo-Single Thurnheer (59). Hofer: «Da wird viel Blech geschwatzt!»
Polo National – dass der Berner oft kein Blatt vor den Mund nimmt, weiss man. Dass aber ausgerechnet er die Sendung attackiert, der mit «Alperose» die erste Staffel gewann und der bis heute deren Galionsfigur ist, erstaunt dennoch.
Zumal Hofer auch diesen Sonntag wieder dabei ist: Mit den «Hitbox»-Sprücheklopfern Nik Hartmann (36), Sandra Studer (41) und Röbi Koller (51) wird er «Stets i Truure» zum Besten geben – ein altes Volkslied, das er Anfang Woche in einem Berner Studio neu aufgenommen hat. «Statt immer nur zu lästern, können die jetzt auch mal selbst zeigen, was sie können!»
Polo voll in Fahrt. Seit der unverwüstliche Berner dem Tod nach einer lebensbedrohlichen Bauchspeicheldrüsen-Entzündung von der Schippe gesprungen ist, ist er wieder ganz da.
Vor allem für die Musik. Denn die kommt ihm bei den «Schweizer Hits» eindeutig zu kurz: «Es gibt kaum Infos zu alten Songs», schimpft er. Ausserdem würden wichtige Stars der heimischen Szene fehlen: «Auch Peter Hinnens ‹700 Rinder› ist ein Schweizer Hit.»
Auch mit dem Konzept der Show hat der Musiker Mühe. «Die Sendung ist jetzt eine Art ‹Musikantenstadl›, es hat zu viel Volksmusik drin.» Besser wäre es gewesen, Shows zu einzelnen Stilrichtungen zu machen. Polo: «So wüssten Ländlerfreunde: Heute kommt etwas für uns. Und das nächste Mal wären dann die Rockfans dran.»
Doch Hofer ist Profi genug, um die Mechanismen zu verstehen: «Es ist eine Show mit viel Swissness. Für jeden ist etwas drin – darum auch die super Quote.»
Deshalb hat er auch seinen Frieden mit der Sendung gemacht. Alles in allem sei das «eine gut gemachte Show». Doch es werde zu viel ineinandergemischt. Und noch einmal betont er: «Es wird zu viel Blech geredet!»
Ob Kilchsperger, Jordi, Thurnheer und Epiney sich diese Kritik übermorgen zu Herzen nehmen?
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Polo Hofer: «Wie söll me dem dä säge süsch?» (ZVG)