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Bligg.
Betrachtet man nur die Verkaufszahlen, hat Bligg in den letzten Jahren ohne Frage den grössten Schweizer Hit geliefert. Sein Album «08/16» verkaufte sich über 90000 Mal – Dreifach-Platin. Der Mix aus Hip-Hop und Ländler kommt an, bei Jung und Alt.
Das war bei der vierten Sendung von «Die grössten Schweizer Hits» nicht anders. Bligg schlug die zeitplatzierte Yasmine-Mélanie («Amore Fantastico») quasi mit den eigenen Waffen. Satte 53 Prozent der Zuschauer stimmten für seinen Folklore-Rap-Hit «Rosalie». Das Motto der Sendung – Rampenlicht – traf nur auf ihn zu. Neben dem 33-Jährigen blieb die Konkurrenz chancenlos.
Um die Dominanz des Zürchers zu illustrieren: Die Emmentaler Hard-Rocker Shakra holten als Drittplatzierte gerade noch acht Prozent der Stimmen, die Berner Rapper Wurzel 5 oder die «Eurovision Song Contest»-Teilnehmer Lovebugs schafften noch weniger.
Bligg hat auf eindrucksvolle Weise den Finaleinzug geschafft und sich in die Favoritenrolle gerappt. Er schafft es, verschiedene Zuschauer-Segmente für sich zu begeistern. Diese Fähigkeit hat neben ihm wohl nur noch ein Konkurrent: Querkopf Gölä. (zeb)