«Bauer, ledig, sucht…» Andrea: «Vielleicht hat er zu viele weibliche Gene!»

  • Publiziert: 17.02.2010, Aktualisiert: 03.01.2012

ZÜRICH – Süssholzraspeln ist nicht ihr Ding. Bäuerin Andrea spricht gleich Tacheles mit ihrem Jürg. Und wenn er nicht spurt, ist aus die Maus.

Bauer Peter verschönert mit romantischer Bettwäsche das Gästezimmer. Alp-Adonis Silvan legt schon mal die Kondome bereit und Markus Mami stellt den Raclette-Käse kalt – so lieb und herzlich empfangen die Bauern ihre Herz-Damen zur Hofwoche.

Nur bei Pferde-Bäuerin Andrea weht ein rauer Wind. Ihr Jürg soll schliesslich gleich merken, wer auf dem Hof im Baselbiet die Hosen anhat. «Ich werde ihn auf Herz und Nieren testen», droht Andrea schon vor seiner Ankunft.

Und Liebes-Kandidat Jürg tritt gleich ins Fettnäpfchen. Als Kavalier der alten Schule will er Andrea mit einer Rose und Schoggi bezirzen. Andrea: «Das sind doch die klassischen Mittel, mit denen man Frauen einzufangen versucht. Das kenn ich schon.»

Auch auf Jürgs Komplimente für ihre «schönen Augen» reagiert die 47-Jährige ruppig: «Da hast du aber schön geheuchelt.» Später doppelt sie nach: «Vielleicht hat er zu viele weibliche Gene.»

Sie wolle ihm nichts vorgaukeln: «Prosecco ist einfach nicht mein Leben.» Dafür steht das selbsternannte Cowgirl auf harte Jungs in Lederhosen. So heissts auch kurz nach der Ankunft schon «High Noon» für Neu-Bauer Jürg. Das fabrikneue Cowboy-Outfit hängt schon im Schrank für ihn.

Doch die Ansage ist klar: «Wenn er den Haushalt gemacht hat, soll er in den Stall kommen.» Jürg dämmerts langsam: «Ich glaub, ich muss hier unten durch.» Und da unten sieht es noch nicht nach grosser Liebe aus. (b3i)