«Bauer, ledig, sucht…» Alois: Rindli Erna ist sein einziger Trost!

  • Aktualisiert am 03.01.2012
  • Von Bettina Bendiner

ZÜRICH – Harte Arbeit und einsame Nächte – so lebt Bauer Alois auf seinem Hof. Und so kann es nicht weiter gehen. Der Sprüche-Klopfer hat das Leben alleine satt.

Mit 22 Jahren übernahm Bauer Alois den Hof seiner Eltern. Er arbeitete viel, die Verantwortung für den Betrieb lastete allein auf seinen Schultern. Der heute 45-Jährige hatte keine Zeit, um sich nach der Liebe umzusehen: «Auf so einem kleinen Hof kann man nicht immer eine Hilfe einstellen», sagt Alois.

Der fröhliche Bauer ist einsam. Nur sein «Rindli Erna» spendet ihm Trost, Zweisamkeit vermisst er schmerzlich: «Ich wünsche mir, dass ich wirklich so leben kann, wie ich will. Wenn man einsam ist, dann ist man nicht mehr der gleiche Mensch.»

Über eine aufgestellte Partnerin würde er sich besonders freuen: «Ich habe es gern lustig, mache gern Sprüche», so Alois. Blond, brünett, schwarzhaarig? Das ist ihm egal. Hauptsache katholisch, dann passts für ihn. Und «eine gesellige» sollte das zukünftige Herzblatt schon sein. Denn Alois würde gerne mal wieder um die Häuser ziehen.

«Ab einem gewissen Alter haben die Kollegen eine Familie und kommen nicht mehr mit.» Die Interessen seien nicht mehr die gleichen. «Plötzlich fühlt man sich auf eine Art verloren. So wird man älter.»

Alois wünscht sich eine Familie. Doch bis jetzt hat er noch keine Frau getroffen, mit der er dieses Abenteuer wagt. «Ich hatte kürzere Beziehungen, aber nie etwas Dauerhaftes», erinnert sich Alois. Findet der traurige Luzerner sein Liebesglück? Das sehen Sie in der vierten Staffel von «Bauer, ledig, sucht…» auf 3+.

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