«Bauer, ledig, sucht…» Adrian: Der klügere Bauer kippt nach!

  • Publiziert: 29.01.2010, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Bettina Bendiner

ZÜRICH – Ob in der heissen Wanne oder im Stall: Adrian hat immer einen Spruch parat. Oder einen Stumpen in der «viel zu grossen Klappe».

«Ich wollte erst aus reinem Blödsinn mitmachen», sagt Bauer Adrian über seine Teilnahme bei «Bauer, ledig, sucht…». Seine grosse Klappe sei ihm schon oft zum Verhängnis geworden. Doch mittlerweile freut sich der 37-Jährige auf das Liebes-Werben: «Abends wärs halt schon schön, wenn die richtige Partnerin da wäre.»

Er wünscht sich eine «bildhübsche, intelligente, steinreiche und schweigsame Frau». «Gegensätze ziehen sich schliesslich an», sagt Adrian mit einem Augenzwinkern. Im Ernst: Das Aussehen sei ihm eigentlich «wurscht». «Nur die Ausstrahlung, die muss stimmen. Für mich ist dann sofort klar – ja oder nein.»

Er hatte eine Beziehung, doch die ging in die Brüche. Danach verkroch sich der Hobby-Feuerwehrmann in der Arbeit: «Das war eine gute Tarnung.» Sonst ist der Bauer, der nebenbei noch ein mobiles Sägewerk betreibt, eigentlich nicht schüchtern. Er sammelt nämlich T-Shirts mit frechen Sprüchen – und designt seine Lieblings-Klamotte mittlerweile auch selbst. Rund 200 Stück liegen bei ihm zuhause in der Schublade.

Sein liebster Aufdruck: «Lieber Gott, hilf mir mein grosses Maul zu halten, wenigstens solange, bis ich weiss, was ich rede.» Ein textiles Highlight ist auch dieses Shirt: «Der Klügere kippt nach.» Doch nebst frechem Kerl erwarten die Hof-Dame auch einsame Zeiten auf Adrians Bauernhof: «Ich arbeite zusätzlich auch bei fremden Bauern mit. Sie wird öfter mal allein sein.»

Doch hält sie durch, belohnt sie Adrian fürstlich. Etwa mit einem Ausflug in die stalleigene Wellness-Oase. Nach einem langen Arbeitstag entspannt sich der Bauer nämlich am liebsten mit einem Stumpen in seiner Riesen-Badewanne. Auch sonst darf sich sein Herzblatt auf kleine Aufmerksamkeiten freuen: «Ich mag Valentinstag mit Blumen und Zwang nicht. Es ist doch schöner, so was das ganze Jahr über zu verschenken.»