Abgetaucht 20 Jahre Baywatch

Was ist aus den einstigen Rettungsschwimmern von Malibu geworden?

  • Aktualisiert am 19.01.2012
  • Von Tino Büschlen

Wer wäre in den 90erJahren nicht gerne fast ertrunken, wenn er dann von «Baywatch»-Nixe Pamela Anderson (42) gerettet worden wäre?

Heute würde sich Pamela wohl selbst oft einen Rettungsschwimmer wünschen, der sie aus ihrem Champagner-Meer rettet.

Kaum ein öffentlicher Auftritt, bei dem Busenwunder Pam nicht mit Glas in der Hand und Schwips im Kopf auffällt. Hinter ihrer Schminke verstecken sich dicke Augenringe.

Auch Beine und Po sind nicht mehr so in Form wie zu den Zeiten, als Pam noch den roten Badeanzug trug. Das Einzige, was sich heute noch hält, ist der Busen – dank geschickter Chirurgenhände.

Dienstag vor 2O Jahren strahlte der US-Sender NBC die erste Folge von «Baywatch – Die Rettungsschwimmer von Malibu» aus. Die Sendung mit den bodybuildenden Sonnyboys und den grossbusigen Blondinen war bald die erfolgreichste Serie des 20. Jahrhunderts.

Mitte der 90er-Jahre sahen wöchentlich mehr als eine Milliarde Menschen zu, wenn David Hasselhoff und Pamela Anderson unachtsame Schwimmer aus den Fluten retteten. Die Frage war berechtigt, ob es in Kalifornien eigentlich keine Schwimmkurse gibt, denn oft reichten ein paar Wellen, um die Statisten im knietiefen Wasser fast ertrinken zu lassen.

Seit David Hasselhoff (57) zu alt ist, um noch als Rettungsschwimmer zu amten, ertränkt er seinen Kummer im Alkohol. Sein Sixpack hat er nicht mehr am Körper, sondern im Kühlschrank.

Gerade am vergangenen Sonntag wurde Hasselhoff zum wiederholten Mal als Notfall in eine Klinik geliefert. Mittlerweile hat er Gerüchte dementiert, dass er sich eine Alkoholvergiftung zugezogen habe.

Vielmehr sei ihm die Mischung eines Medikaments gegen seine Alkoholsucht mit einem Mittel gegen eine Ohrenentzündung nicht bekommen.

Im Gespräch blieb Pams Nachfolgerin bei «Baywatch», Carmen Electra (37). Doch auch sie brilliert nicht etwa mit herausragenden schauspielerischen Leistungen – im Gegenteil. Für ihre Rollen in den anspruchslosen Hollywood-Komödien «Scary Movie 4» und «Date Movie» erhielt sie 2007 verdientermassen eine «Goldene Himbeere» als schlechteste Nebendarstellerin.

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