«10vor10»-Moderator Arthur Honegger in der Schusslinie «Es ist ein Zerfall von Anstand»

Auf Twitter wird gegen Arthur Honegger (37) scharf geschossen. Der «10vor10»-Moderator will sich davon nicht einschüchtern lassen.

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Auf Twitter wird gegen Arthur Honegger (37) scharf geschossen. Dem «10vor10»-Moderator wird in einem Post angedroht, ihm einen Kopfschuss aus einer 9-mm-Pistole zu verpassen. 1200 Schuss stünden zur Verfügung. Honegger könnte die Meldung wegklicken, doch das tut er nicht.

Im Gegenteil, er geht in die Offensive und zeigt Hass-Tweets, um öffentlich zu machen, wie SRF-Journalisten online angefeindet werden. «Es gibt einen Unterschied zwischen Kritik und Hass, z. K. ein paar Beispiele von Letzterem», so Honegger auf Twitter. Den Satz schliesst er ab mit einem Symbol-Lächeln.

Kotzen, Pimmel, Kopfschuss: @honegger zeigt eine Auswahl von Hass-Tweets. play

Kotzen, Pimmel, Kopfschuss: @honegger zeigt eine Auswahl von Hass-Tweets.

Twitter.com/honegger/

 

Zum Nachdenken anregen

«Hass und Drohung ignoriert man am besten», sagt er zu BLICK. «Hin und wieder muss man aber auch klar sagen, was vor sich geht.» So legte Honegger den Hassern kürzlich augenzwinkernd nahe, ihre Tweets mit «SRF BÖSE» zu ergänzen.

Er schreibt: «Liebe SRF-Hasser (ihr wisst wer ihr seid): Da euer ServicePublic-Bashing eh immer absurder wird, hab' ich euch was gebastelt. Zum Advent ;)»

«Klar, auf Social Media spürt man einen Zerfall des Anstands», so Honegger. Er sei stets offen für sachliche Kritik und führe viele Diskussionen. «Gegen Hass aber wehre ich mich.» Die Drohungen zielten nicht gegen seine Person, sondern gegen die Institution SRF.

«Leider haben einige Leute die Hemmungen verloren. Sie nutzen Twitter & Co. als Bullshit-Schleudern, damit muss man heute leben.» Arthur Honegger zeigt die Absender nicht an. Er hat auch keine Angst, dass eine Drohung in die Tat umgesetzt werde. «Hunde die bellen, beissen nicht.»

Durch seine Offensive hofft er einzig, «die Haters zumindest zum Nachdenken anzuregen – denken hilft».

Publiziert am 15.12.2016 | Aktualisiert am 15.12.2016
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59 Kommentare
  • Somboon  Saleoff aus Koh Samui Suratani
    15.12.2016
    Arthur Honegger zält für mich wohl zu den kompetenteren Menschen bei SRF. Hingegen ist die Spielerei mit den sozialen Medien wie über Facebook Twiter Instagram WhatsApp oder was es sonst noch für Quatsch gibt absoluter Schwachsinn. Es ist rein gar niemand auf dieser Erde gezwungen bei diesem sozialmedialen Dilanthismuß mitzumachen.
    Würde meine Tochter nicht in Australien leben und ich nicht an 2 Domizielen, hätte ich weder ein Facebook noch ein Skype account,Twiter und Co hatte ich noch nie!
  • Sam  Moor , via Facebook 15.12.2016
    Ich weiss nicht, was Herr Honegger angestellt hat um so angegriffen zu werden. Es gibt auch nicht viel, was solche Posts rechtfertigen würden.
    Aber dass die öffentliche Haltung gegenüber SRF immer mehr ins Negative schwappt KÖNNTE doch damit zu tun haben, dass wir für diese Sender jedes Jahr Hunderte Franken an Gebühren bezahlen müssen, egal ob wir sie konsumieren oder nicht, geschweige denn ob wir sie überhaupt wollen.
  • Josef  Schöpfer 15.12.2016
    Am Anfang war für mich Arthur Honegger etwas... na ja, gewöhnungsbedürftig.
    Inzwischen machte er es aber richtig gut.
    Auf jeden Fall ist Honegger in seinen Anfängen bedeutend besser als dass ich, auch in bester hochform, es je werden könnte.

    Also liebe Nörgeler, seit einfach froh, dass ich nicht moderiere.
  • Josef  Schöpfer 15.12.2016
    Mich interessiert weder sein Aussehen, seine Kleidung und schon gar nicht sein Privat leben. Er ist ein Moderator und ein Mensch der sein ICH auch behalten soll. Wenn er mit etwas Humor daher kommt hat er viel Goodwill bei mir.
    Was ich nicht leiden mag, und das ist ein Problem des gesamten SRF, wenn Nachrichten, in Beiträgen od. von Moderator/Innen gewertet wird. Damit wird Suggeriert, dass seine Meinung die einzig richtige ist.
    Das kann, darf niemals die Aufgabe der Medien sein.
  • Nadja  Rossi aus Reykiavik
    15.12.2016
    Was mich vor allem stört, weniger am TV als vor allem am Radio ist die unerträgliche Selbstdarstellerei der Moderatoren. Ganz schlimm sind diesbezüglich die Moderatorinnen und Moderatoren von SRF1, insbesondere alle Morgenmoderatoren. Dieses ständige "Sich in den Mittelpunkt stellen" und "Möchte gern witzig sein" nervt einfach nur noch. Die Morgensendungen von SRF 1 haben in den letzten Jahren massiv an Qualität eingebüsst.
    • Thomas  Hager aus Luzern
      15.12.2016
      Ein Moderator moderiert und steht daher im Mittelpunkt, das ist sogar seine Aufgabe.
    • Nadja  Rossi aus Reykiavik
      15.12.2016
      Nein, da bin ich anderer Meinung Herr Hager. Der Moderator sollte zurückhaltend sein und nicht im Vordergrund stehen. Im Mittelpunkt sollten einerseits die Studiogäste sein, die befragt werden und andererseits die Hörer. Es gibt einen einzigen Moderator bei Radio SRF 1, der das vorbildlich macht: Es ist Ralph Wicki, Moderator des Nachtclub.