Töffli-Buben mit blauem Blut

  • Aktualisiert am 19.01.2012

JOHANNESBURG – Die Queen kommt jeweils mit der vergoldeten Kutsche, ihre Enkel mögens einfacher: Die britischen Prinzen William und Harry nehmen an einer Töff-Rallye teil.

Gemeinsam mit rund 80 anderen Teilnehmern starteten sie bei sonnigem Wetter in der Hafenstadt Port Edward zur achttägigen «Enduro Afrika 2008», deren Erlös Wohltätigkeitsorganisationen zu Gute kommen soll.

Jeder Teilnehmer musste mindestens 1500 Pfund Startgebühr für den guten Zweck zahlen; insgesamt brachten die Teilnehmer 300‘000 Pfund (590‘000 Franken) auf.

Die Fahrer legen die Teilstrecken über staubige Pisten und steile Ziegenpfade in zehn-köpfigen Gruppen zurück, nachts schlagen sie gemeinsam ihr Lager auf. Auf die Nummer zwei und drei der Thronfolge – die wie die anderen Fahrer in Schutzkleidung an den Start gingen – wartet ein anstrengendes Programm.

Die Region ist berühmt für landschaftliche Schönheiten, gilt aber zugleich als eine der ärmsten Gegenden des Landes. Die Strassen gelten bei heimischen Autofahrern wegen ihrer vielen Schlaglöcher als riskant.

Prinz Harry ist ein häufiger Gast in der Region, da die Eltern seiner südafrikanischen Freundin Chelsy Davey in einem Villen-Vorort der gerade mal 120 Kilometer entfernten Hafenstadt Durban eine luxuriöse Ferienwohnung besitzen. (SDA)

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