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Es ist das derzeit wohl spektakulärste Architekturprojekt der Schweiz: An der Zürcher Goldküste baut Star-Architektin Zaha Hadid (57) eine Luxus-Villa – die teuersten Doppelhaushälften der Welt, ein futuristisches Reihenhaus, wie es die Welt noch nicht gesehen hat (siehe Diashow).
Als mögliche Käufer kommt nur in Frage, wer das nötige Kleingeld besitzt – Russen, Inder, Asiaten, die neuen Superreichen. Oder eben: Hollywood-Beau Brad Pitt (43)!
Der Superstar, der pro Film über 20 Millionen Dollar kassiert, hat auf das Projekt mehr als nur ein Auge geworfen: Nachdem das Modell Anfang Jahr in St. Moritz vorgestellt wurde, rief Pitt den Schweizer Immobilienunternehmer Adrian Bratschi an für Infos über die Traumvilla am Zürichsee.
Als einer der wenigen Exklusiv-Kunden erhielt der Star die dicke weisse Präsentationsmappe mit den von Hadid designten Symbolen für die Häuser «Marmorera» und «Montanara». Bratschi zu BLICK: «Ja, ich habe ihm die Mappe geschickt.»
Pitt ist Architektur-Fan
Der vom People-Magazin zum «sexiest Man alive» gewählte US-Superstar im beschaulichen Küsnacht? Alles andere als Utopie! Denn Pitt ist bekennender Architektur-Fan; nicht selten trifft sich der Star aus Filmen wie «Fight Club» oder «Seven» mit den Grossen der Branche. Ein klares Argument für Pitt, wie Bratschi bestätigt: «Das Projekt wird sicher an jemanden vergeben, der die aussergewöhnliche Architektur zu schätzen weiss.»
Tatsächlich geht Pitts Leidenschaft für Architektur und Design so weit, dass er sich aktiv am Wiederaufbau der von Hurricane «Katrina» zerstörten US-Stadt New Orleans beteiligte. Zusammen mit einer Umweltorganisation entwickelte er klimafreundliche Wohnhäuser.
Befreundet mit Zaha Hadid
Kommt hinzu: Brad Pitt und Zaha Hadid sind befreundet. Vor vier Jahren plante der Schauspieler in Los Angeles ein Projekt mit US-Architekt Frank Gehry – mit Hadid im Komitee.
Auch das gemeinsame Kind von Pitt und Angelina Jolie (34) heisst nicht umsonst Shiloh Nouvel – der zweite Name ist eine Hommage an den französischen Architekten Jean Nouvel. Ob Shiloh in Küsnacht zur Schule gehen wird?
Ein Vorentscheid fällt bald: «Im Sommer wird entschieden, wer den Zuschlag für das erste der beiden Häuser erhält», sagt Bratschi. Und fügt an: «Pitts Chancen sind intakt.»