Missen-Mami Karina Berger: «Wir müssen uns wieder anstrengen»

Missen-Mami Karina Berger macht beruflich Party in Ibiza und plant die Zukunft.

  • Publiziert: 27.07.2012
  • Dana Gablinger

Karina Berger (44) verbringt den Sommer auf Ibiza. In der Schweiz gibt es für sie derzeit nicht viel zu tun. Nachdem klar wurde, dass dieses Jahr keine Miss-Schweiz-Wahl zustande kommt, wurde die Missen- Mutter von der Party-Reihe Deep Flight angefragt, die Organisation und Koordination auf der Insel zu übernehmen. Jeden Dienstag schmeisst sie Partys im

Ocean Beach Club. «Man muss im Leben stets geistig wachsen. Mit diesen Events kann ich mich entwickeln und sehr viel lernen», sagt die Neo-Party-Organisatorin. Karinas Mann Thomas Russenberger und die Töchtern Noemi (17) und Shenay (5) verbringen eineinhalb Monate mit ihr auf Ibiza. «An den Wochenenden haben wir ganz normales Ferienprogramm. Relaxen am Pool, auswärts essen und die herrlichen Strände Ibizas geniessen.» Ausserdem hat sie zur Entlastung einen hauseigenen Koch und das Nanny mitgebracht.

Ende September ist dann Schluss mit Partys auf Ibiza, Karina Berger kehrt  zurück in die Schweiz. Und blickt in eine ungewisse Zukunft. Die nächste Miss-Schweiz-Wahl ist nach wie vor nicht gesichert. Die Sender 3+, Sat.1 und Pro 7 Schweiz sind interessiert, noch fehlt aber jegliche Zusicherung. Und der Miss-Schweiz-Organisation fehlen mindestens 300 000 Franken für die TV-Produktion. Deswegen bringt Karina Berger nun eine neue Möglichkeit ins Spiel: «Sollte sich kein Sender zur Verfügung stellen, besteht auch die Option, die Wahlen über ein Internetportal zu übertragen», sagt die Missen-Mutter.

Dass die Missen am Ende sind, will Karina Berger nicht glauben. Trotz den Abgängen der Goldesel Christa Rigozzi und Linda Fäh. «Wir haben ein paar wichtige Missen verloren, aber es werden auch wieder wichtige Missen folgen», gibt sie sich optimistisch.

«Jahrelang lief alles wie von alleine für die Miss-Schweiz-Wahl. Jetzt müssen wir uns wieder anstrengen», sagt Karina Berger selbstkritisch. «Wir werden wieder ein paar neue Missen nachziehen müssen. Das ist gut und bietet uns eine neue Herausforderung.» Es ist keine kleine.

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