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Sie hat Pfeffer im Füdli – er faucht wilden Rap. Seit Frühling 2006 sind Melanie Winiger (29) und Stress (30) ein Paar. Kein ganz gewöhnliches. Zwischen der schönen Kratzbürste und dem welschen Rapper geht die Post ab.
Bei den «Glory Awards» des SF-People-Magazins «Glanz & Gloria» verriet Stress auf der Bühne: «Wir haben mehr Sex als vor der Hochzeit.»
Im Mai schipperten die beiden in den Ehehafen. Spritzig ist es im Bett aber noch immer.
Da kann ein Paartherapeut wie Klaus Heer nur jubilieren. «Davon kann man in einer landesüblichen Ehe nur träumen! Der Traum kann höchstens wahr werden, wenn zwei gemeinsam einträchtig träumen. Und das ist selten.»
Doch Melanie und Stress träumen nicht nur – sie strampeln auch. Das Geheimnis ihrer lebendigen Beziehung sei, dass auch mal die Fetzen fliegen. «Wenn es chlöpft, dann richtig», liess die Schauspielerin die Gemüter im Saal erigieren «Aber das Gute daran ist, dass wir danach guten Sex haben», sagte Melanie.
Ist Sex wirklich gut, um Streit zu schlichten? Für Paartherapeut Heer ist klar: «Es ist wohl eher umgekehrt: Streit ist bei manchen Paaren gut, um überhaupt Sex zu haben! Streit schafft den Abstand, den man braucht, um sich wieder lustvoll anzunähern.»
Strelanie – sonst halten die beiden ihr Sexleben unter der Bettdecke. Bei der SF-Preisverleihung breiteten sie es aus. Melanie gestand: «Ja, wir haben viel Sex. Aber Sex ist das A und O in einer Beziehung.»
Ist es wirklich das Wichtigste in einer Beziehung? «Sex ist das Wichtigste, um Kinder zu machen», hält Klaus Heer fest. «Sonst ist Sex eine fakultative Zugabe. Ein Geschenk des Himmels, auf das niemand einen standesamtlichen Anspruch hat.»
Melanie und Stress können es hoffentlich noch lange geniessen.