Schweizer Promis über Tiger Woods «Welch peinlicher Auftritt!»

ZÜRICH – Tiger Woods öffentliche Beichte – schlapp oder richtig stark? Was Schweizer Frauen wie Amanda Nikolic oder Christina Surer von der Rede halten.

  • Publiziert: 22.02.2010, Aktualisiert: 19.01.2012

Hat Golf-Idol Tiger Woods, der seine Frau ständig betrogen hat, nach seiner bewegenden Entschuldigung vor aller Welt eine zweite Chance verdient? Zwei starke Schweizer Frauen schreiben im BLICK.

Amanda Nikolic (31): «Welch peinlicher Auftritt!»
«Uii, da musste ich mich fremdschämen, als ich den kleinen, armen, beinahe weinenden Tiger hinter seinem Rednerpult stehen sah. Nachdem seine Affären in den Medien so breit- getreten worden waren, dachte er wohl: Schlimmer gehts nimmer! Denkste: Und obs schlimmer geht! Diese öffentliche Entschuldigung war unnötig und peinlich. Offensichtlich hat der einst wilde Tiger solche Angst um seine Existenz – warum sonst sollte er uns seine heimlichen Liebschaften gestehen? Niemand will hören und sehen, wie ein Mann vor aller Welt seine Sexorgien bereut und danach weinend in die Arme seiner Mutter fällt. Die Moral der Geschichte? Es bestätigt uns einmal mehr, dass Lügen einfach saukurze Beine haben. Ob er eine zweite Chance bekommt? Die muss er sich erst verdienen.»

Christina Surer (35): «Tiger war glaubwürdig»
«Ich habe zwar nicht die ganze Rede von Tiger Woods am TV gesehen – aber die Abschrift seiner Entschuldigung im BLICK gelesen. Ein berührender und sehr gut formulierter Text, der glaubwürdig rüberkam. Ich finde es gut, dass Tiger wie ein Mann hinsteht, die ganze Schuld auf sich nimmt und bereut. Dies ist momentan auch das Einzige, was er tun kann. Dafür gebührt ihm Respekt. Eigentlich müsste er dies nur vor seiner Ehefrau und Familie tun. Wer so stark in der Öffentlichkeit steht wie Tiger, der muss sich auch in harten Zeiten der Presse stellen. Einzig die Show um seine Rede herum fand ich zu dick aufgetragen und theatralisch. Man darf nicht vergessen: Tiger Woods sollte zwar ein Vorbild sein, doch hat er keine Straftat begangen, er hat «nur» im Privatleben Mist gebaut. Deswegen verdient er eine zweite Chance.»

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