
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
play
Ist schon Miss Tuning – und will die einzige bleiben: Die Deutsche Daniela Grimm. (ZVG)
Nadja Caligiuri posiert in Boxershorts und knappem Top auf einem Autoreifen. Die 23-Jährige will am Sonntag an der BEA Expo Bern Miss Tuning Schweiz werden. Gegen 12 Mitstreiterinnen.
Doch die deutsche Miss Tuning Daniela Grimm (25) könnte Nadja und den andern Schweizer Kandidatinnen einen Strich durch die Rechnung machen.
Denn die Veranstalter der Miss-Tuning-Wahl an der Messe in Friedrichshafen (D) behaupten, den Missentitel für Deutschland, Österreich und die Schweiz geschützt zu haben. «Sie wollen unsere Wahl verbieten», sagt der Schweizer Miss-Tuning-Veranstalter Dieter Buchstab (42).
Das empört Miss-Kandidatin Nadja Caligiuri: «Ich möchte unbedingt Miss Tuning werden und bin mindestens gleich sexy wie die deutsche Miss.» Den Streit ums Recht am Titel findet die Bankangestellte lächerlich.
Der deutsche Veranstalter droht Dieter Buchstab mit einer Vertragsstrafe von 380000 Franken und 190000 Franken für entstandene Kosten. Sein Vorwurf: «Schmarotzen am guten Ruf, der Dienstleistung und der Wortmarke der Friedrichshafener Tuning-Messe».
Aber Buchstab ist überzeugt, die älteren Rechte an der Marke «Miss Tuning» zu haben: «Wir führten schon 2002 eine Wahl durch.» Damals habe er den Titel eintragen lassen. Der deutsche Veranstalter betont, 2004 und 2005 den Markenschutz auch für die Schweiz erhalten zu haben.
Solange sich die Streithähne nicht einigen, wäre es für alle Autofans das Schönste, wenn es einfach zwei Miss Tuning gäbe.
play
Möchte auch Miss Tuning sein: Schweizer Kandidatin Nadja Caligiuri. (Philippe Rossier)