Nach Einbruch Udo Jürgens' Nachbarin Lys Assia in grosser Sorge

Sängerin Lys Assia (88) wurde schon einige Male ausgeraubt. Jetzt schläft sie wieder schlecht.

  • Publiziert: 15.08.2012
  • Von Peter Padrutt
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Lys Assia in grosser Sorge: Die Sängerin bewohnt unweit des Entertainers und wurde am Silvester 2004 nach einer Serie von Einbrüchen von Gangstern brutal zusammen geschlagen und lag drei Tage im Koma.

(Glückspost/Studio Art Kurt Meier)
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Udo Jürgens mit der gestohlenen Golduhr seines Grossvaters.

An der Zürcher Goldküste geht die Angst um. Vor allem Chanson-Legende Lys Assia hat wieder Albträume. Vor acht Jahren wurde sie zu Hause überfallen. «Ich fühle sehr mit Udo», sagt sie mit zittriger Stimme. «Ich habe selbst erlebt, wie schrecklich es ist, wenn jemand voller Brutalität in deine Intimsphäre eindringt.» Assia lebt in einer 400 Quadratmeter grossen Wohnung ganz in der Nähe von Jürgens. «Es ist furchtbar. Die Täter können auch bei mir zuschlagen», seufzt sie.

Von den Tresorknackern, die am vorletzten Dienstag in die Villa des grossen Entertainers in Zumikon ZH eingedrungen sind und mehrere wertvolle Uhren gestohlen haben, fehlt noch immer jede Spur. Besonders schmerzhaft: Unter dem Diebesgut befand sich die 150-jährige goldene Taschenuhr seines Grossvaters – ein Erbstück von unabschätbarem Wert. «Ich fühle mich wie vergewaltigt», sagte er im BLICK. «Meine Kinder weinten, als ich ihnen erzählte, dass die Uhr weg ist.»

Die Täter gingen ausgesprochen raffiniert vor. Laut Zürcher Kantonspolizei gelang es ihnen, den Tresor aus der Wand zu brechen. Und ihn aufzuschweissen. Sie hätten allerdings nicht, wie die «Bild»-Zeitung berichtete, den Tresor in die Luft gesprengt.

Assia fordert mehr Polizeipräsenz an der Goldküste

«Derzeit werten wir alle Spuren aus», sagt Sprecher Marc Besson. «Wie viele Täter beteiligt waren, können wir noch nicht sagen.» Die Unterschuchungen laufen auf Hochtouren.

Lys Assia ist noch immer traumatisiert. Und fordert nun mehr Polizeipräsenz an der Zürcher Goldküste! «Das würde bestimmt helfen, die bösen Langfinger abzuschrecken», sagt sie. Die schlimmste Erfahrung mit Einbrechern hatte sie am Silvesterabend 2004. Damals lebte sie noch in Cannes (F). Assia wurde nach einer Serie von Einbrüchen bei ihr zu Hause, bei denen Schmuck und Möbel gestohlen wurden, zusammengeschlagen und lag danach drei Tage im Koma. Ihr geliebter Dackel Lucky wurde beim Einbruch getötet. «Meine Wohnung hat heute zwar eine gute Alarmanlage, doch das beruhigt mich nicht wirklich.»

Und mit ihrer Angst ist Assia nicht allein: 21 Prozent aller Schweizer sind in ihrem Leben schon mindestens einmal Opfer eines Einbruchs geworden. Der nächtliche Überfall sei eines der fürchterlichsten Erlebnisse seines Lebens gewesen, sagt Udo Jürgens. Ein zweites Mal wird es ihm nicht passieren. «Udo hat alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen, dass niemand mehr in sein Haus kommt», sagt sein Sprecher Thomas Weber.

Beliebteste Kommentare

  • Sabi  Limmar
    Mehr Polizeipräsenz für die Reichen? Die Polizei schützt das Eigentum aller Menschen. Dass es bei den Reichen mehr zu holen gibt ist klar, doch statistisch gesehen werden alle Gehaltsklassen ausgeraubt. Härtere Strafen und mehr Aufmerksamkeit der Bevölkerung könnten helfen!
  • Köbi  Karrer
    Eine gute Alarmanlage würde mich auch nicht wirklich beruhigen, das hält diese ausländischen Verbrecher nämlich nicht davon ab, einzusteigen. Warum auch, es passiert ihnen ja kaum was, wenn sie erwischt werden.

Alle Kommentare (3)

  • René  Kunz , via Facebook
    Selber schuld, geschätzte Reiche, Neureiche und Gutmenschen! Aber auch das "Fussvolk" trägt dazu bei, dass die Kriminalität ein erschreckendes Ausmass angenommen hat. Es ist doch nicht zu verleugnen, dass die unkontrollierte Einwanderung und die Asylanten unser Land tatäglich unsicher und unsicherer machen. Wer das verneint, trägt Scheuklappen!
  • Sabi  Limmar
    Mehr Polizeipräsenz für die Reichen? Die Polizei schützt das Eigentum aller Menschen. Dass es bei den Reichen mehr zu holen gibt ist klar, doch statistisch gesehen werden alle Gehaltsklassen ausgeraubt. Härtere Strafen und mehr Aufmerksamkeit der Bevölkerung könnten helfen!
  • Köbi  Karrer
    Eine gute Alarmanlage würde mich auch nicht wirklich beruhigen, das hält diese ausländischen Verbrecher nämlich nicht davon ab, einzusteigen. Warum auch, es passiert ihnen ja kaum was, wenn sie erwischt werden.

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