Papa Tim Wielandt braucht Pause vom Baby-Stress

  • Aktualisiert am 19.01.2012

ZÜRICH – Ex-Mister-Schweiz Tim Wielandt spricht übers Papa-Dasein, erzählt, wer die Windeln wechselt und was passiert, wenn Tochter Malou eine Lesbe wird.

Seit fünf Monaten ist für Tim Wielandt nichts mehr, wie es einmal war. Der Grund hat grosse Kulleraugen, braune Augen, heisst Malou und kam am 25. Juni zur Welt.

«Mein Alltag hat sich um 180 Grad verändert», gesteht er der «Schweizer Illustrierte». «Ich bin 24 Stunden eingespannt. Hinzu kamen viele schlaflose Nächte.»

Doch der Ex-Mister-Schweiz geht in seiner Vater-Rolle auf, gibt ihr zu essen, wechselt die Windeln. «Dass ich die Kleine auch schöpele oder wickle, ist selbstverständlich. Ich bin eben auch eine Mutter.»

Kein Wunder, gerät seine Frau Nina bei solchen Papa-Qualitäten ins Schwärmen: «Tim ist das Gegenteil eines Angebers: ehrlich, und er pfeift auf geschlechtsspezifische Rollenverteilungen.»

Apropos Geschlecht: Wenn die kleine Malou mal auf Frauen statt auf Männer steht, wäre das in Ordnung: «Hauptsache, sie ist glücklich. Sie soll sich frei entfalten können», so Tim und Nina ergänzt: «Wichtiger ist doch, dass wir ihr Dinge wie Respekt, Liebe und Grenzen vermitteln. Das andere kommt, wie es kommt.»

Bei lauter Liebe zum Baby bleibt die Beziehung zwischen Tim und Nina teilweise auf der Strecke. «Uns schweisst Malou zwar noch mehr zusammen. Allerdings ist es ab und zu nötig, dass Nina und ich einen Abend für uns allein haben.» Dank Grosi kein Problem. (mky)

Tim Wielandt und Nina Sonder heirateten am 17. Juli.- Schweizer Illustrierte

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