Teenie-Gölä: Mit dem Töffli von London nach Basel

  • Aktualisiert am 14.01.2012

ZÜRICH – Gölä war schon als Halbstarker ein Draufgänger und bretterte durch halb Europa. Eine fette Harley lag für ihn damals aber noch nicht drin.

Gölä ist für seine kantigen Sprüche bekannt. Als 16- jähriger Junge liess er es aber einmal nicht bei grossen Worten bewenden, sondern setzte sich auf sein Motorfahrrad und wagte sich ins grosse Abenteuer.

Rund 850 Kilometer ratterte der spätere Rocker und MusicStar-Juror von London nach Basel, wie er im heutigen Motorrad-Extra von BLICK erzählt. Heute würde Gölä allerdings ein ganz anderer Tripp reizen: «Mein Traum wäre, auf der Panamericana von Nordamerika bis nach Patagonien zu fahren», gesteht er im Interview.

Den Führerschein für grössere Töffs holte er sich schon mit 18 Jahren. Doch damit er heute nicht mehr allein mit seiner Harley Davidson herum «cruisen» muss, überzeugt er auch seine Liebste. «Mein ‹Meitschi› lernte auf meinen Wunsch hin auch Töfffahren», plaudert der Berner Oberländer Sänger aus.

Wenn er unterwegs ist mit seinem heissen Ofen, sauge er die Natur so richtig in sich hinein, erzählt der 40-Jährige weiter. Ein so genanntes «Öko-Bike» käme für das Raubein aber nicht in Frage. «Das ist doch wie Fernsehen ohne Ton! Ein Töff muss knattern und stinken», das ist seine Überzeugung. (SDA/hhs)

Gölä träumt davon, mit seiner Harley die Panamericana unsicher zu machen – Gedanken über seine Umweltbilanz macht er sich dabei keine.- RDB

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