Der Country-Star redet Klartext über Frauen um 60 Suzanne Klee erklärt ihren Hallodri-Sex

  • Publiziert: 18.02.2010, Aktualisiert: 02.01.2012
  • Von Flavia Schlittler

Männer wollen immer nur das Eine – sagen Frauen. Hallodris wollen von Country-Star Suzanne Klee noch was anderes.

Cowboyhut, Lederstiefel, verwaschene Jeans und ein charmantes Lächeln: So sieht sich die erfolgreichste Schweizer Country-Sängerin Suzanne Klee (gemäss eigener Aussage plus/minus 60) am liebsten.

Wenn sie auf der Bühne eines Country-Festivals über einsame Cowboys und gebrochene Herzen singt, singt sie aus ihrem Leben. «Ich wurde belogen, betrogen und verlassen. Ja, mir wurde oft das Herz gebrochen.»

Die Männer-Bilanz der kinderlosen Singlefrau: «Ich war 10 Jahre lang in Los Angeles verheiratet, hatte etwa 20 One-Night-Stands, fünf kürzere Beziehungen und war nochmals 10 Jahre lang in einer festen Beziehung.»

Da ging Suzanne Klee durch die Hölle. «Mein damaliger Partner hat mich nach Strich und Faden belogen, betrogen und ausgenutzt. Er liess es sich 10 Jahre lang im ‹Hotel Klee› gut gehen und war an meiner Seite nur in eigener Sache unterwegs. Als ich dann erfuhr, auf wem er sonst noch ‹hockt›, war ich sehr enttäuscht», erzählt die Country-Lady. «Als Dank hat er mich auch noch verlassen.»

«Hallodris sind Typen, die reife Frauen wollen»

Suzanne Klee erzählt von ihren Männern ohne Gram, ohne Reue und ohne Ressentiments. Heute hat sie für all die «Hallodris», wie sie sie nennt, ein müdes Lächeln übrig. Doch was sind Hallodris im Leben des Country-Stars?

«Das sind die Typen, die eine reife Frau wie mich wollen. Weil sie denken, da ist Geld zu holen, oder sie wollen ins Rampenlicht. An meiner Seite über den roten Teppich gehen und Gratis-Cüpli schlürfen. Im besten Fall wollen sie noch für sich Kontakte knüpfen.»

Dabei sehnt sie sich nach einer ganz normalen Beziehung. «Mir hat noch nie einer das Frühstück ans Bett gebracht. Das steht noch auf meiner Wunschliste», sagt sie und lacht. Wer bei Suzanne Klee auf der Abschussliste steht, ist schnell klar: «All die Hallodris und Weicheier, die eifersüchtig werden, wenn ich an Anlässen viele kenne und abküsse. Und die Warmduscher, die fast untergehen, wenn sie selbst nicht im Mittelpunkt stehen.»

Suzanne Klee, plus/minus 60, Single, will ihre Zeit mit einem aufrechten, treuen, bodenständigen und ganz normalen Mann geniessen. Sie sehnt sich nach kuscheligen Zärtlichkeiten, Spaziergängen am Fluss, und heissem Sex. «Das war das einzig Gute an meinen Hallodris. Da sie meist gegen 15 Jahre jünger waren als ich, waren sie im Bett wie Hengste, auch wenn sie sonst zu nichts getaugt haben.»

«Habe den Hang, auf die Falschen reinzufallen»

Suzanne Klee ist durchaus auch selbstkritisch. «Ich weiss, dass ich den Hang hatte, auf die falschen Männer reinzufallen. Männer sind halt Jäger. Wenn sie einen Promi abkriegen, ist das für sie eine Supertrophäe.»

Auch ohne Hallodris lässt es sich die leidenschaftliche Katzen-Malerin im Bett gut gehen. «Meine erotischen Momente geniesse ich zurzeit mit einem stressfreien, ganz normalen ‹Furz› aus den Bergen. Heute kann ich viel entspannter, ohne Druck und ohne Hast Erotik und Sex in vollen Zügen geniessen. Da es in meinem Alter nichts gibt, was ich noch nicht gemacht, ausprobiert und erlebt habe.»

Auch mit den Hallodris geht Suzanne Klee heute ganz anders um. «Ich nehme sie einfach nicht mehr mit. An Anlässe begleitet mich eine Freundin oder jemand aus der Musikszene. Ein ‹Schätzchen› zum Präsentieren brauche ich sowieso nicht.»

Wie sieht die reife Singlefrau ihre Zukunft? «Längerfristig sehne ich mich schon wieder nach einer festen, hallodrifreien Beziehung.»

play Suzanne Klee singt mit Leidenschaft über einsame Cowboys und gebrochene Herzen. (Geri Born)

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