SF-Chefin will Mike Shiva an Bord holen

ZÜRICH – Lieber selbst veräppeln oder auf jeden Mist reinfallen? Wie Ex-Mister Tim Wielandt, Hellseher Mike Shiva oder unser Jodel-Star Melanie Oesch den 1. April erleben.

  • Publiziert: 01.04.2009, Aktualisiert: 14.01.2012
  • Von Yasmin Merkel

Meteoriten-Einschläge, Abschaffung des Linksverkehrs in England oder Spaghetti-Ernte in der Schweiz: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn man seinen Liebsten und Arbeits-Gspänlis in den April schicken will.

Auch unsere Promis waren schon in Veräppellaune. So brachte Ex-Mister-Schweiz Tim Wielandt zum Beispiel seine Schwester ins Staunen.

«Sie arbeitet als Dekorationsgestalterin, ein sehr kreativer Job, aber mit Computern und Internet hat sie nicht viel am Hut. So sagte ich am 1. April zu ihr: ‹Du, hast du gelesen, sie wollen das Internet abschalten, der Datenstau sei zu gross, darum ist in einem Monat Schluss.› Sie glaubte mir das prompt, musste aber umso herzlicher lachen, als sie merkte, dass ich sie nur veräppelt habe.»

Und Hellseher Mike Shiva musste heute schon Humor beweisen, als ihn Handleser Patrick Gutter in den April schickte: «Er hat mich angerufen und gesagt, es sei eine Anfrage vom Schweizer Fernsehen gekommen, ob ich einmal im Monat den Ziischtigs-Club zu verschiedenen spirituellen Themen moderieren wolle.» Ingrid Deltenre hätte erkannt, dass die Schweiz sich immer mehr für Fragen dieser Art interessiere und dass für diesen Posten nur eine Person in Frage käme. Und ist Mike darauf reingefallen? «Geglaubt habe ich diese Geschichte nicht wirklich. Obwohl: Ein kleiner Teil von mir wünschte es sich, dass sie wahr ist!»

Unser Jodel-Star Melanie Oesch band vor allem als Kind anderen einen Bären auf. Blick.ch verrät sie: «In der Schule haben wir einmal unsere Klassenlehrerin fast zur Verzweiflung gebracht, als am 1. April drei Stunden lang alle fünf Minuten ein Wecker mit schrecklichem Klingelton abgegangen ist und so x-mal den Unterricht unterbrochen hat!»

Die Schweizer Sängerin Jill hat einmal ihren Freund zum Narren gehalten, der allerdings fands alles andere als lustig: «Ich habe ihm vorgeschwindelt, schwanger zu sein. Seither lässt mich der 1. April kalt.»

Und Moderator Marco Fritsche ist «etwas über das «1.-April-Verfalldatum hinaus». Er denke meist gar nicht mehr daran. Als Kind aber zog er oft den Kürzeren. «Das war jeweils ein Wettrennen mit meiner älteren Schwester, wer wen gröber erwischt. Ich hatte leider oft die Zwei auf dem Rücken, weil mein Schwesterlein ein ganz durchtriebenes Biest war», schmunzelt der Appenzeller.

Sind Sie auch schon in den April geschickt worden? Schreiben Sie uns von Ihren schönsten und lustigsten Scherzen!

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