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Es war ein sonniger Tag, als Ueli Beck (†79) gestern, 14 Uhr, in der reformierten Kirche Zürich-Witikon seine letzte Reise antrat. Und viele Freunde und Bewunderer begleiteten den legendären Schweizer Radiomacher dabei. «Ueli ging stets nett auf die Leute zu», sagte Elisabeth Schnell (80) sichtlich berührt. Sie und Beck galten jahrzehntelang als das Radio-Duo der Nation. «Wir haben wunderbar miteinander gearbeitet, uns gestritten und wieder versöhnt.» Auch Ex-Sportmoderator Sepp Renggli (86) arbeitete mehr als dreissig Jahre an Becks Seite. «Ueli war ein feiner Mensch, ein ehrlicher und lustiger Kumpel. Es gibt nur Positives über ihn zu sagen.»
Mit Beck starb auch ein bekannter Schauspieler, Katzenliebhaber und Fussball-Freund. «Ich spielte über dreissig Jahre Fussball mit ihm und kannte ihn, seit ich nach Zürich kam», sagte Sepp Blatter (64) und legte sich die Hand aufs Herz. «Jeden Sonntagmorgen habe ich die Sendung ‹Philip Maloney› gehört», so der Fifa-Boss. Der frühere «Tagesschau»-Sprecher Charles Clerc (67) erinnert sich ebenfalls gerne an Beck: «Ueli war höflich und hilfsbereit. Wir werden ihn sehr vermissen.»
Ueli Beck erlag gestern vor einer Woche im Spital Zollikerberg seiner langen Krankheit. Sein Lieblingspfarrer Gerhard Traxel: «Der letzte Vorhang ist gefallen, die Mikrofone sind für immer abgestellt.»
Radiolegende Ueli Beck (†).- Christian Lanz