Sein Name sei Langweiler

  • Aktualisiert am 19.01.2012
  • Von Tino Büschlen

ZÜRICH – Bei den «Glorys 2008» ging nur einer leer aus: Mister Schweiz Stephan Weiler.

Es war ein frohes Fest am Sonntagabend im Zürcher Kaufleuten: Das SF-People-Magazin «glanz & gloria» vergab die «Glorys 2008». Nur einer konnte sich nicht richtig freuen: Mister Schweiz 2008 Stephan Weiler.
Der Drogist aus St. Gallen war neben Pin-up-Model Zoe Scarlett und Trainerlegende Gilbert Gress nominiert für den Crazy Glory. Doch er ging leer aus. Gilbert Gress heimste den Preis ein. Viel schlimmer aber: Weiler war auch nominiert für den Publikumspreis, den «Golden Glory».

Doch die «Blick am Abend»-Leser wählten ihn geschlossen auf den letzten Platz der zwölf Nominierten. Nur 29 Stimmen konnte er ergattern. Zum Vergleich: Sieger Fabian Cancellara kam zusammengerechnet auf «blickamabend.ch» und «glanzundgloria.sf.tv» auf mehrere Tausend Stimmen.

Das Schlimmste daran: Weiler nervt nicht und eckt auch nicht an, den meisten Leuten ist er schlicht egal. Viele kennen ihn gar nicht. Böse Zungen nennen ihn Stephan Langweiler.

Ob er sich seine Zähne korrigieren lässt, einen Whirlpool ins Wohnzimmer seiner Eltern stellt oder sich von Fotografen in den Schritt fassen lässt – er bleibt immer belanglos.

Stephan Weiler reckt weder auf, noch eckt er an.- Blick.ch

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