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Seit Sommer warnt Komiker Beat Schlatter (48) im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) vor der Schweinegippe.In den letzten TV-Spots rät Schlatter zur Impfung. Schlatter: «Es gibt die pandemische Grippe, die sehr ansteckend ist, und es gibt die normale Grippe. Gegen beide sollten man sich impfen lassen.» Die Spots enden so: «Es ist kein Witz. Gegen die Grippe können Sie sich impfen lassen.» Schlatter mahnt: «Machen Sie den Grippe-Impfcheck auf der BAG-Webseite. Rufen Sie auf der Hotline an. Ich habe das gemacht. Jetzt komme ich draus.»
Wirklich? «Ich liess mich nicht impfen», gesteht Schlatter gegenüber BLICK. «In meinem Freundeskreis wurden einige nach der Impfung krank.» Der Hausarzt habe ihm geraten, sich nicht impfen zu lassen. «Er sagte mir, dass der Impfstoff der Amerikaner oder Österreicher besser geeignet sei, da ich etwas entzündungsanfällig bin.» Er sei aber froh, dass er trotz momentan vieler Vorstellungen noch nicht krank geworden sei, fügt er an.
«Dass es bessere Impfstoffe gebe, ist ein Unsinn», ärgert sich der Zürcher Stadtarzt Albert Wettstein. «Schlatter ist ein Schauspieler. Was er erzählt und wie er privat lebt, sind zwei Sachen. Man hätte gut daran getan, nicht einen Schauspieler zum Vorbild zu machen.»
Und was sagt das BAG? Auf der Pressestelle war gestern niemand erreichbar – wegen einer internen Weiterbildung.
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Beat Schlatter im Impf-Werbespot. Vorbildlich ist er aber nur beim Händewaschen. (ZVG)