Russe legte den Walliser Sänger mit Falschgeld rein Michel hat Ärger mit der Villa

Der beliebte Walliser Schlagersänger wollte sein schönes Haus in der Toscana (I) verkaufen. Dabei wurde er von Russen bei einem Geldtauschhandel übers Ohr gehauen.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Heute singen zwei Zürcherinnen bei «DSDS» Bohlen «sagt immer so gemeine...
2 Model Anja Leuenberger muss mit Polstern nachhelfen Alles fürn A****!
3 Bayrischer Filmpreis Bruno Ganz mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet

People Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
9 Kommentare
Fehler
Melden

Es war sein Traumhaus in der Toscana: Im Dörfchen Capezzano Monte (I) hatte Schlagersänger Michel Villa (61, «De Tifel ich gstorbe») vor 13 Jahren einen alten Stall zu einem Anwesen mit sechs Zimmern umgebaut. Sogar einen Pool gab es. «Die Villa mit Meerblick war mein Paradies», sagt Villa.

«Er versprach 100’000 Franken Anzahlung»

Doch die lange Reise in die Toskana wurde Villa mit den Jahren zu viel. Schweren Herzens entschied er sich, das Haus übers Internet zu verkaufen. «Eine Immobilienfirma aus Russland teilte mir mit, dass sie einen Käufer habe», sagt der frühere «Mikado»-Moderator. Villa vertraute ihm, denn der Mann reiste sogar eigens in die Toscana, um das Haus zu besichtigen. «Er versprach, 100’000 Euro Anzahlung zu leisten», sagt Villa. Am Vortag des Vorverkaufs habe er sich überraschend gemeldet und ihm mitgeteilt, dass er für ein dringendes anderes Geschäft 50’000 Franken benötige. «Im Gegenzug versprach er mir 50’000 Euro. Ich fand das einen super Tausch!»

Das Haus ist noch nicht verkauft

Das Treffen fand im Hotel Rosa Grand in Mailand (I) statt. «Der Mann legt die 50’000 Euro auf den Tisch. Das Geld war echt», sagt Villa. «Doch dann machte ich einen Fehler.» Der Mann habe das Geld während des Kaffeetrinkens in ein Leinensäckli gewickelt – «und dieses Säckli dann heimlich mit einem gleichen Säckli voller Falschgeld ausgetauscht», so Villa. «Ich habe ihm 50’000 Franken ausgehändigt.»  Erst nachdem er das Geld auf einer Bank wechseln wollte, merkte er, dass er Opfer eines Betrugs wurde. «Die Russenmafia hat mich eiskalt übers Ohr gehauen», so Villa. 

Villa konnte seine Villa noch nicht verkaufen. Auf seiner Homepage bietet er sie als Ferienhaus an. Besorgt meint er: «Ich bin vorsichtig geworden und werde künftig keine solchen Bargeldgeschäfte mehr machen.» 

Publiziert am 31.12.2016 | Aktualisiert am 19.01.2017
teilen
teilen
0 shares
9 Kommentare
Fehler
Melden

TOP-VIDEOS

9 Kommentare
  • Peter  Alban aus St. Gallen
    01.01.2017
    Genau, Herr Schwarz! Verstoss gegen das Geldwäschwereigesetz und strafrechtlich relevant in Italien.
  • Ernst  Uebersax 31.12.2016
    Wenn jemand so blöd ist hat er selber Schuld bei einem Verlust. Aber es ist immer dasselbe Motiv und zwar die Gier. Er hätte schon bei der Anfrage durch einen Russen vorsichtig werden sollen und dann noch der Hütchentrick....
  • Marcel  Frey 31.12.2016
    Wär doch gut, wenn er dies zum Anlass nimmt und einen neuen Hit schreibt um das Defizit zu decken. Da haben wir ja alle etwas positives davon. Der Teufel ist gestorben....
  • Peter   Steiner 31.12.2016
    Immerhin steht Villa zu dieser eher doch etwas peinlichen Geschichte. Viele von uns hätten wohl alles daran gesetzt, dass man nach dem Schaden nicht auch noch den Spott auf sicher hat. Obschon man erstaunt ist, dass solche Vorkommnisse immer wieder vorkommen, gibt es für die Prävention halt keinen anderen Weg, als über solche Vorkommnisse zu berichten!
  • Michael  Rudolf 31.12.2016
    Warum rät der Villa dem Mann nicht einfach zur Bank zu gehen um seine Euros in CHF umzutauschen. Selber Schuld.
    Und was noch feht in der Geschichte ist die Reaktion der Polizei und ob man den Betrüger ausfindig machen konnte.