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Herr Hartmann: Für die Sammelaktion «Jeder Rappen zählt!» schlafen Sie auf dem Berner Bundesplatz. Wie war die erste Nacht mit Judith Wernli?
Nik Hartmann: Wir haben eine schöne Nacht verbracht. Judith wollte ja oben im Kajütenbett schlafen. Dieses Privileg gab ich ihr. Dafür stand sie ja in der Nacht auf und ging ans Mikrofon. So hab ich die Judith gernli.
Und Sie haben tief geschlafen?
Nein, ich war völlig aufgedreht. Die ganze Sache packt mich voll.
Ja, Sie sind wirklich voll in Fahrt. Sie tanzen sogar Polonaise im Glashaus.
Ja, es gibt immer wieder Momente, wo wir ausflippen. Die Promis kommen und gehen. Es werden immer mehr. Nichts ist normal diese Woche – wir schon gar nicht.
Sie trinken immer diese Milchshakes. Kommen Sie nicht mehr zum Essen?
Wir verzichten diese Woche aufs Essen: Das ist ein bewusster Entscheid von uns Moderatoren und soll ein Zeichen setzen. Diese Shakes versorgen uns mit den nötigen Nährstoffen.
Was hat Sie am meisten berührt?
Diese enorme Solidarität. Gestern Morgen um fünf kam einer mit dem Velo. Er will nach Wien radeln und vorher seinen Hausrat versteigern. Und dann gab die Gruppe Young Gods im Glashaus ein völlig schräges Konzert. Für 20 Franken konnten sich die Besucher auf dem Bundesplatz einen Kopfhörer kaufen. Es war voll lustig: Leute tanzen in der Kälte rum – und es ist mucksmäuschenstill.
Was vermissen Sie am meisten?
Meine Familie. Natürlich auch Hündin Jabba. Sie hat ihr Körbchen direkt vor dem Fernseher, der bei uns pausenlos läuft, und kann den Papi sehen.
Heute kommen Leo und Vanessa vorbei ...
Ja, da sieht man, dass sogar Superstars nicht darum herumkommen, bei «Jeder Rappen zählt!» dabei zu sein.
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Mit dabei ist auch ihr Maskottchen. (SF/Michael Stahl)