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Cécile Bähler (27) ist in der Stratosphäre des Lebens angekommen. Früher quasselte sie bei Viva, labte sich mit Party-Veranstalter Didier Veraguth an trendigen Wasserlöchern.
Heute ist sie zwar immer noch mit einem Campari-Manager liiert, aber richtig durstig nach Wissen.
Darum kümmert sich Cécile künftig nicht nur um Isobaren und Tiefausläufer. Jetzt absolviert sie auch ein Praktikum bei SF-Tierfilmer Andreas Moser.
«Es ‹fegt› richtig mit ihm!», sagt sie strahlend. «Wenn ich Fragen zum Zusammenspiel von Natur und Wetter hatte, fragte ich schon immer ihn», erzählt sie.
60 Prozent arbeitet sie bei Meteo – da bleibt noch ein bisschen Zeit. Und dann will die Bernerin nicht an Mojitos nippen. Lieber erforscht sie mit dem beliebten Dokfilmer Moskitos. Oder besucht wie kürzlich eine Seidenraupen-Zucht auf dem Ballenberg.
Der Sonnenschein vom Meteo-Dach werde aber nicht privilegiert behandelt, erklärt Moser. «Ich biete immer wieder jungen SF-Leuten solche Ausbildungsplätze an.»
Bei Cécile Bähler ist die Freude an Tieren ausgeprägt: «Ich bin mit Katzen, Hühnern, Wachteln und Fröschen im Teich auf dem Lande aufgewachsen», erzählt sie.
Das spürte Moser sofort: «Cécile hat ein grosses und echtes Interesse an der Sache.»
Für sie ist der Job beim Tierfilmer mehr als eine «Entdeckungsreise». «Es ist was ganz anderes, Tiere über viele Stunden zu beobachten, als tagesaktuell dreieinhalb Minuten auf dem Dach zu moderieren.»
Welche Tiere würde sie denn am liebsten erkunden? «Affen», kommt aus ihr herausgeschossen. «Die faszinieren mich.»
Wer weiss: Vielleicht fängt Cécile Bähler ja klein mit Moskitos an. Und endet ganz gross wie Dian Fossey bei den Gorillas!
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Cécile Bähler (SF/Oscar Alessio)