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Normalerweise liegen ihr die Männer zu Füssen. Nicht so die 16 Schönlinge, welche am 2. Mai in Lugano um den Titel als neuer Mister Schweiz kämpfen. Sie wollen die schöne Russen-Lolita nicht. Vor allem nicht in der Jury!
Grund für den Liebesentzug: Die schöne Tessinerin ist mit Mister-Kandidat Umberto Cavallaro (20) eng befreundet – sie gingen in die gleiche Schule, haben viele gemeinsame Freunde. Trotzdem soll sie als Jury-Mitglied entscheiden, wer der neue Mister Schweiz wird.
Was Cavallaro freut, finden andere alles andere als lustig: «Das ist total unfair! Keines der Jury-Mitglieder darf einen Kandidaten kennen», empört sich Eric Schmid (34), Gefängnisaufseher aus Genf.
Angst vor unfairen Urteilen
Auch Sportstudent Diego Menzi (23) kritisiert: «Ich habe meine Bedenken. Eine neutrale Person wäre mir eindeutig lieber.» Selbst Xenias Tessiner Kollege Elia Pallone (25) nörgelt: «Umberto hat durch seine Freundschaft mit Xenia einen klaren Vorteil.»
Muss Xenia also weg aus der Jury? Ja, wenn es nach der Meinung der empörten Mister geht. Doch Mister-Schweiz-Organisator Urs Brülisauer (38) winkt ab: «Wir erwarten von Xenia, dass sie Privates und Geschäftliches trennt.»
Renzo Blumenthal: «Xenia ist vorbelastet»
Kann sie das wirklich? Ex-Mister Claudio Minder (29) weiss, wie Jury-Mitglieder die Kandidaten beurteilen. Er ist überzeugt: «Dass sich ein Kandidat und ein Jury-Mitglied kennen, ist heikel. Xenia kann nicht fair urteilen.»
Sogar der erfolgreichste Mister Schweiz aller Zeiten, der Bündner Bio-Bauer Renzo Blumenthal (32), findet die schöne Tessinerin als Jurorin untragbar: «Das ist nicht fair. Xenia ist vorbelastet.»
Doch wie viel Einfluss hat die Jury überhaupt? Fakt ist: Im Finale entscheidet das Publikum. Allerdings: Bis ins Finale muss man(n) zuerst kommen. Und in den ersten drei Runden bestimmt die Jury zur Hälfte, wer weiterkommt.
Am Montag wird bekannt, wer sonst noch in der Jury sitzt. Doch vielen Kandidaten ist jetzt schon mulmig, sie fürchten um ihre Chancen. Adrian Remund (28) verunsichert: «Ich will das alles gar nicht an mich heranlassen.»