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Unterstützung: Andrés Familie: Vater Martin Reithebuch, Bruder Marc und Mutter Silvia Gisler. (Karl-Heinz Hug)
Herr Reithebuch, haben Sie tatsächlich 30000 Franken in die Wahl Ihres Sohns investiert?
Martin Reithebuch: Die Zahl ist reine Spekulation, zumal der Flyerdruck von der ausführenden Firma gesponsert wurde. Ich gebe aber zu, dass ich meine Infrastruktur genutzt und einen Versand für André organisiert habe – statt für eine Waschmaschine zu werben.
Wegen Ihres Engagements gilt André nun als «Mister Gekauft».
Dann darf es künftig keinen Mister-Kandidaten mehr geben, der einen Geschäftsmann zum Vater hat.
Wurde der Empfang in Linthal GL von Ihrer Firma gesponsert?
Nein, die Gemeinde hat bezahlt. Ich habe nur meinen Eventmitarbeiter zur Verfügung gestellt. Seine Arbeitszeit werde ich der Gemeinde aber in Rechnung stellen.
Der Empfangskonvoi bestand vorwiegend aus Ihren Firmenlastwagen: Eigenwerbung pur.
Die Gemeinde und meine Mitarbeiter veranlassten dies als Dankeschön dafür, dass ich André unterstützt hatte.
Für Sie geht die Rechnung auf.
Ja, die vielen Minuten Fernsehpräsenz durch die Berichterstattung hätte ich nie bezahlen können.
Tritt André künftig als Aushängeschild Ihrer Firma auf?
Da ist noch nichts geplant. Ich müsste wie alle anderen über die Mister-Schweiz-Organisation buchen. Aber natürlich hoffe ich da auf einen Rabatt.
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Konvoi: Die fünf Firmenlastwagen am offiziellen Empfang von André. (Karl-Heinz Hug)