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Er hat sich verändert. Früher war André ein bodenständiger Typ. Jetzt ist ihm der Mister-Titel in den Kopf gestiegen», erzählt ein Freund von André Reithebuch gegenüber BLICK.
Mit einem Foto, welches den Mister Schweiz in typischer Pose zeigt, will er seine Beobachtung illustrieren: André zwischen zwei Frauen, sein T-Shirt hat er selber bis zur Brust hochgezogen. Völlig nüchtern scheint er dabei kaum gewesen zu sein.
Der Party-Mister und der Alkohol: Nachdem diese Woche mehrere Fälle bekannt wurden, bei denen sich der amtierende Mister Schweiz an jungen Frauen vergriffen haben soll, gerät sein Image ins Wanken.
Zumal er bei den Partys alkoholisiert gewesen war, was er offen zugab: Ein «paar Caipirinhas und ein paar Shots» habe er gekippt, erklärte er im BLICK. Für den Freund ist klar: «Im Glarnerland sind nicht mehr alle happy mit ihm.»
Nicht glücklich ist auch Autosponsor Seat. Alkohol und Autofahren sind gerade in diesen Tagen ein heikles Thema. Der Sponsor wird deshalb das Gespräch suchen: «Wenn ein Mensch wie der Mister Schweiz, der im Interesse der Öffentlichkeit steht, sich ausserhalb der Richtlinien bewegt, leidet das Image. Ob das der Fall ist, ist zurzeit Gegenstand der Abklärungen», sagt die PR-Managerin von Seat, Martina Bumbacher.
Im Vertrag mit der Mister-Schweiz-Organisation gibt es keine Alkohol-Klausel. Ob man diese einführen will, sei jedoch «eine Überlegung wert».
Bereits existent ist eine Klausel, die bei Imageschaden den Vertrag nichtig machen würde. Das wäre der Fall, sollte sich herausstellen, dass Reithebuch angetrunken fährt: «Wenn jemand betrunken Auto fährt, muss er mit Ausweisentzug rechnen.
So könnte André als Ambassador von Seat den Verpflichtungen nicht nachkommen – was unsere Vereinbarung mit ihm beeinträchtigen würde. Generell billigen wir Fahren in angetrunkenem Zustand in keiner Weise.