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Im Schwulen-Check: Mister Schweiz Sandro Cavegn.
(Joseph Khakshouri)Sandro Cavegn über seine homosexuellen Fans und «amüsante tuntige Gays».
Er war der Favorit der Gays. Er hat gewonnen. Mister Schweiz Sandro Cavegn (28) dankt den Schwulen jetzt im Magazin «Display» – und stellt fest: Die Gays scheinen bei der Wahl einen guten Riecher zu haben.
Sandro hat eine Erklärung dafür, warum er bei dieser Zielgruppe gut ankommt. Vielleicht, weil er der Älteste der Kandidaten war, «und wohl auch der Reifste, weil ich Brusthaare habe, einen starken Bart... vielleicht weil ich sympathisch erscheine».
Angst, dass er in die schwule Ecke gestellt werden könnte, hat er nicht. «Ich bin zu maskulin, zu frauenfokussiert.»
Um eine Sache beneidet er homosexuelle Männer: Der gesellschaftliche Druck, zu heiraten und eine Familie zu gründen, sei nicht so hoch. «‹Mann› ist da ein bisschen freier.» Sandro betont, dass er es mit den Schwulen gut hat, sogar «tuntige Gays amüsieren mich» und überhaupt solle «jeder nach seiner Art selig werden». (aau)