ZÜRICH - Die Mister-Wahl hat auch Sandro Cavegns Freund Kari ins Rampenlicht katapultiert.
Gleich nach dem Sieg gabs eine kalte Dusche. Sandro Cavegn (27), frischgebackener Mister Schweiz, stand am Samstagabend plötzlich im Schampus-Schauer. Verantwortlich dafür: sein Freund Kari Egli (27). Der bekam jetzt dafür einen ungewöhnlichen Spitznamen verpasst. «Ich nenne ihn seitdem den Spritzer der Nation», scherzt Sandro gegenüber Blick am Abend. Wie Kari zum Beinamen kam? «Einer hat auf Facebook das Bild mit der Champagnerdusche geliked, dann hat ihn einer Spritzer genannt, und das hat er jetzt davon.»
Kari hatte die Flasche noch in letzter Minute in der Zürcher Maag Event Hall gekauft. Sandro: «Ich wusste nichts davon. Die Aktion hat er ganz alleine geplant.» Als Moderatorin Christa Rigozzi verkündete, dass Sandro gewonnen habe, kam alles auf einmal über ihn. «Ich wusste nicht, wovon ich mehr überwältigt bin: Von der Dusche und der Tatsache, dass ich von Kopf bis Fuss nass war – oder davon, dass mein Name gefallen war.»
Kari kennt er, seitdem er 13 Jahre alt ist. «Wir haben zusammen Fussball und Eishockey gespielt. Er ist einer meiner besten Kollegen.» Kari, der ein Cateringunternehmen und eine Metzgerei betreibt, wohnt wie Sandro am Zürcher Obersee. Seine Schwester steht auch im Rampenlicht. Es ist Sängerin und Schauspielerin Beatrice Egli (23), die 2007 mit Lys Assia den Schweizer Final des Grand Prix der Volksmusik gewann.